PCtipp 10/2021 27.09.2021, 11:31 Uhr

Starke Spieler – die neuen Gaming-PCs im PCtipp

Gaming-PCs stehen für Tempo, High-End-Ausstattung sowie eine Vielzahl an Schnittstellen. Der PCtipp hat fünf Power-PCs ab 1716 Franken getestet.
(Quelle: PCtipp)
Das Beste ist gerade gut genug: Gaming-PCs sind immer dann die erste Wahl, wenn eine massive Prozessor- und Grafikleistung, bärenstarke Ausstattung und vielseitige Anschlussmöglichkeiten gewünscht sind. Ebenso starke Argumente für einen Kauf sind aber auch die saubere Verarbeitung, das rassige Design und die zahlreichen Aufrüstmöglichkeiten.

Blick ins Innere

Um die CPUs von AMD und Intel nicht heiss laufen zu lassen, integrieren die Rechner von HP, Joule Performance und Medion aufwendige Wasserkühlungen, die ruhig und sanft vor sich hin gluckern. Der gemeinsame Nenner des Testfelds ist das Äussere der PCs: Alle sind als Midi-Tower konzipiert und mit einer transparenten Seitenwand ausgestattet, wodurch Anwender einen genauen Blick ins Innere der Hochleistungsmaschinen bekommen. Und hier wird spätestens klar: Die Hersteller legen höchsten Wert auf eine saubere Verarbeitung.
PCtipp Heft 10/2021
Dieses Mal im Fokus
Die stärksten Gaming-PCs; Praktische Tipps zu Spotify; DAB+-Radios für jedes Budget; 16 Seiten KMU-Spezial; Rabattangebote für Abonnenten.
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3:2 für AMD

Als Taktgeber arbeitet beim Acer-Modell der Achtkernprozessor Intel Core i7-11700F (Standardtakt: 2,5 GHz). Bei Medions Hunter X20 kommt mit dem Intel Core i9-11900KF ein Prozessor mit frei einstellbarem Multiplikator zum Einsatz. Er lässt sich also hochtakten. Die anderen drei Hersteller setzen auf AMD-Power in Form des Prozessors Ryzen 7 5800X. Dieser zeichnet sich gegenüber den Intel-Chips durch einen geringeren Stromverbrauch und zugleich eine höhere CPU-Leistung aus. Eine weitere Besonderheit der Prozessoren ist das «X», das für einen sogenannten freien Multiplikator steht. Im Test konnten wir HPs Omen-Rechner von 3,8 GHz auf 4,8 GHz trimmen, was in der Praxis einem Leistungszuwachs von 25 bis 40 Prozent entspricht.

Wer bremst, verliert

Auch bei den Grafikkarten wird geklotzt und nicht gekleckert: Bei vier der fünf PCs kommen GeForce-RTX-Modelle von Nvidia zum Einsatz, beim Joule-Performance-Rechner dagegen eine High-End-AMD-Grafikkarte. Die verbaute AMD Radeon RX6800 ist auch das Modell, das mit satten 16 GB an separatem Videospeicher ausgestattet und damit unangefochtener Spitzenreiter ist.

Hoher Stromverbrauch

Dass die Leistung auf Kosten eines immensen Stromverbrauchs geht, tritt besonders beim Gaming zutage. Zwar spendieren die Hersteller ihren Computern effiziente Netzteile, in der Spielepraxis «saugen» die Rechner aber dennoch in Spitzenlasten zwischen 350 und sogar 500 Watt. Damit sind diese Gaming-PCs alles andere als Stromsparkünstler.
Den vollständigen Text der Kaufberatung finden Sie im PCtipp 10/2021, der seit dem 24. September am Kiosk oder direkt über pctipp.ch als E-Paper erhältlich ist. Die Ausgabe erscheint zudem auch in der App «PCtipp E-Paper» für Android und iOS.



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