Partnerzone Kaspersky 02.11.2020, 12:33 Uhr

Das eigene Handy als Stalker-Assistent

Moderne Technologie eröffnet uns neue Kommunikationswelten und macht damit vieles leichter. Das gilt leider auch für Stalker, welche ihren Opfern zunehmend digital nachstellen. Erfahren Sie hier, warum gerade Frauen wissen sollten, wie man «Stalkerware» erkennt.
(Quelle: Shutterstock )
«Malware», «Spyware», «Ransomware» und weitere Ware: Es ist nicht leicht, im Dickicht der Internetbedrohungen den Überblick zu behalten. Eine eher weniger bekannte Variante, die dennoch jeder kennen sollte, ist die sogenannte «Stalkerware». Dabei handelt es sich um Apps, welche eigentlich ganz legitim aussehen und vielleicht als kleinere Produktivitäts- oder Game-Programme daherkommen. Tatsächlich lesen sie aber alle Text- und Telefonkommunikation sowie die eigene Browser-Benutzung aus und schiessen vielleicht sogar unbewusst Fotos vom Benutzer. Alle diese Infos werden dann an die Stalker weitergeleitet. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein, doch grösstenteils möchten die Kriminellen ganz klassisch über Erpressungsmaterial verfügen. In letzter Zeit werden aber gerade Frauen oft via Stalkerware von ihren Ex-Partnern beschattet – fast acht von zehn Stalking-Opfern im und ausserhalb des digitalen Bereichs sind weiblich und mussten zuvor körperliche und/oder sexualisierte Gewalt in einer Partnerschaft durchleben. Die Zeichen sind klar: Stalkerware wird im deutschsprachigen Bereich zum immer grösseren Problem und muss ernst daher genommen werden.
Wer auf Nummer sichergehen will, sollte möglichst auf die drei grössten Anzeichen für eine Stalkerware-Kompromittierung des eigenen Geräts achten. Einerseits wäre da der gestiegene Datenverbrauch: Da Spionage-Apps ihre Ergebnisse regelmässig an den tatsächlichen Stalker übermitteln müssen, nützen sie alle vorhandenen Internetverbindungen regelmässig. Ein Blick auf entsprechende Daten in den Einstellungen des eigenen Mobilgeräts schafft Abhilfe: Erkennen Sie einen plötzlichen, unerklärlichen Anstieg der Datennutzung via Handynetz und/oder WLAN, könnte eine Infektion vorliegen. Apps, welche so viel Kontrolle über das Smartphone einfordern und damit eine hohe Stalking-Aktivität aufweisen, führen auch zu gesunkener Akkuleistung – sollten Sie also bemerken, dass Ihr Mobile schneller als üblich schlappmacht, lohnt es sich, einen Blick in die aktiven Prozesse in Ihren Geräteeinstellungen zu werfen und nach aktiven Programmen zu suchen, die dort nichts zu suchen haben. Oft lassen sich Übeltäter so ausfindig machen. Wenn Sie schon dabei sind: Seien Sie strikt und löschen Sie alle Apps, die Ihnen unbekannt vorkommen oder von denen Sie wissen, dass Sie sie nicht selbst installiert haben. Es kann sein, dass verseuchte, eigentlich legitime Apps hinter Ihrem Rücken weitere Programme herunterladen, welche dann das Stalking übernehmen.
Das Grundlegende und Allerwichtigste ist jedoch – wie immer – das Bewusstsein, dass Gefahren im Internet leider an jeder Ecke lauern. Mit etwas Aufmerksamkeit und einem kritischen Auge können die meisten von ihnen jedoch recht einfach umgangen werden. Dennoch ist es eine gute Idee, eine Sicherheitssuite wie Kaspersky Internet Security auch auf Ihrem Android- oder iOS-Handy zu installieren, damit Sie vor allen möglichen Schadprogrammen geschützt sind und Ihr Gerät sorgenfrei verwenden können. Für weiterführende Informationen empfehlen wir Ihnen die folgende von Kaspersky organisierte Web-Podiumsdiskussion zum Thema «Digitales Stalking – unsichtbar, toxisch und illegal».
Kaspersky Internet Security
Quelle: Kaspersky
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Autor(in) Kaspersky Schweiz

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