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Grosser Datenklau bei Swisscom

von Luca Perler 07.02.2018

Swisscom verspricht verschärfte Zugriffskontrolle

In einem eigenen Beitrag der Swisscom spricht Philippe Vuilleumier, Leiter Group Security, von einem «unschönen» Vorfall –, obwohl dabei Daten gestohlen wurden, die der Telko als «eher unproblematische Angaben» bezeichnet. «Im Nachhinein müssen wir feststellen, dass unsere sicherheitstechnischen Anforderungen nicht genügten, um einen solchen kriminellen Zugriff zu vermeiden», sagt Vuilleumier.

Deshalb habe Swisscom die internen Sicherheitsvorkehrungen sogleich verschärft. Um auch «nicht besonders schützenswerte Personendaten» besser zu schützen, überwache der Telko Zugriffe durch Partnerfirmen stärker, bei Unregelmässigkeiten werde sofort ein Alarm ausgelöst. Grössere Datenabfragen seien zudem rein technisch gar nicht mehr möglich. Weitere Vorkehrungen wolle Swisscom im Laufe des Jahres einführen, heisst es im Beitrag weiter.

Wer hinter dem Datenklau steckt, ist laut Swisscom weitgehend unklar. «[...] Über die Täterschaft wissen wir heute nichts. Unsere forensischen Ermittlungen haben bisher ergeben, dass sie eine französische IP-Adresse nutzten. Wir arbeiten aber eng mit dem betroffenen Vertriebspartner zusammen und prüfen alle rechtlichen Massnahmen», erklärt Swisscoms Vuilleumier.

Tags: Swisscom
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    Kommentare

    • malamba 08.02.2018, 16.13 Uhr

      «Es bestehen keine Hinweise darauf, dass die Kunden einen Schaden erleiden.» Naja, wenn man die Langzeit-aus-Wirkung von Datendiebstahl nicht kennt oder herunterspielt, kann man leich-er daher reden.

    • elefant50 08.02.2018, 17.20 Uhr

      Ich wollte kontrollieren ob ich betroffen bin. Also SMS Info und 444 eingegeben. Es kam dann eine Antwort auf Französisch!! Was soll das?

    • ha.vic 08.02.2018, 18.41 Uhr

      Doch, auch meine «eher unproblematische Angaben» kamen abhanden. Obwohl ich bei der damaligen Umfrage betr. Weitergabe der Daten zu Werbezwecken "Nein" angekreuzt habe. Und, fast sicher lassen sich die gestohlenen Daten mit andern, z.B. früher entwendeten Kreditkarten-Daten anderer Unternehmen verknüpfen. Oder, wie steht es mit den «eher unproblematische» Handy-Nummern, die viele wegen Spam-Missbrauch nicht veröffentlicht haben wollten? Wie bringt man die relativ hohen Abo-Gebühren mit den hohe[...]

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