News 23.10.2009, 08:31 Uhr

Open Source bringt sich ins Spiel

Das gestern lancierte Microsoft-Betriebssystem Windows 7 steht aktuell im Mittelpunkt – deswegen drängt sich auch die Open-Source-Gemeinde wieder ins Rampenlicht.
Um auf Linux aufmerksam zu machen, mischte sich ein Filmteam aus der Schweizer Open-Source-Szene unter die Leute. Dabei wurden Passanten eingeladen, ein neues Betriebssystem (Linux/Ubuntu Netbook Remix) zu testen. Um welches es sich handelt, wurde verschwiegen. Die Ergebnisse bzw. die Reaktionen der Befragten wurden in Form eines YouTube-Videos veröffentlicht. Wie man sich denken kann, sind nur positive Kommentare dabei (Filmproduktion: Swiss Open Systems User Group/ch/open). Hätte Microsoft die gleiche Aktion für Windows gemacht, wären die Kommentare für die hauseigenen Systeme natürlich auch nur vom Feinsten.



Kommentare

Avatar
VoiceX
23.10.2009
Video in besserer Auflösung: http://www.youtube.com/watch?v=T6rtBIfIOoE tja, Ubuntu wars, aber die Version??? ... gehst mal dort fragen -> http://ch-open.ch/ ;-)))

Avatar
killer_91
23.10.2009
tja, Ubuntu wars, aber die Version? ah danke, habs schon beinahe gedacht. Ist ja die am breitesten verbreitete... Die Konsole haben sie aber keinem gezeigt hehe :D

Avatar
Tuxone
23.10.2009
ah danke, habs schon beinahe gedacht. Ist ja die am breitesten verbreitete... Die Konsole haben sie aber keinem gezeigt hehe :D Ja doch der Herr bei 1:45 bis 1:48 erzeugt ein PDF Dokument via Konsole (ohne teures Produkt aus dem Hause Adobe) ;) -

Avatar
VoiceX
23.10.2009
gibts eigentlich eine Ubuntu-Version, die ich auf einen USB-Stick laden kann und dann vom Stick starten kann? Nicht als Boot-Medium sondern im Stil von VMWare, also bei laufendem Windows eine Box mit Ubuntu starten.

Avatar
Tuxone
23.10.2009
gibts eigentlich eine Ubuntu-Version, die ich auf einen USB-Stick laden kann und dann vom Stick starten kann? Nicht als Boot-Medium sondern im Stil von VMWare, also bei laufendem Windows eine Box mit Ubuntu starten. Nein gibts nicht. Entweder als Stick zum Booten oder als VM welches natürlich ein Host erfordert.

Avatar
oceco
23.10.2009
Wie weiter??? Schön, hier hat man positiven Feedback eingefangen. Aber wie geht es weiter??? Mal angenommen, ich möchte nicht nur meinen eigenen PC umrüsten sondern meine Gemeinde von OSS überzeugen: Der Film wird wohl zur Kenntnis genommen, die Glaubwürdigkeit nicht in Zweifel gezogen werden, aber z.B. spätestens das Zivilstandsamt wird mich fragen, wie ihre schweizweite Applikation des Zivilstandsregisters eingebunden wird (OK: Wine ist mir ein Begriff). Der Steuerkommisar hat ähnliche Fragen, aber in völlig andere Richtung. OpenOffice vs MS Office wird die nächste Hürde sein. Gibt's dazu ein gescheites Wiki oder dergleichen, wo man sich schlau machen kann? Die Migration in München lässt diesbezüglich nicht sehr viel Erbauliches erahnen!

Avatar
Adriano
25.10.2009
Ich finde gut das sich die Linux Welt auch bemerkbar macht. Und solche Aktionen startet. gruss Ich finde es auch gut, aber wenn sie sich für solche Videos nicht richtig mühe geben (und es ein bisschen professioneller machen), dann kann es nicht ein erfolg werden! Als Beispiel könnte ich MS-DOS 5-Video zeigen: http://www.youtube.com/watch?v=dmEvPZUdAVI Edit: Damit meine ich eben, dass MSDOS 5 früher auch keine Professionelle Videos machte (aber war eben vor über 10 Jahre)

Avatar
killer_91
26.10.2009
Ja doch der Herr bei 1:45 bis 1:48 erzeugt ein PDF Dokument via Konsole (ohne teures Produkt aus dem Hause Adobe) ;) - PDF erstellungs Software ist gratis! sowie der Flash Plyer von Adobe und die dazugehörige Lese Software PDF Reader (Adobe Reader).

Avatar
NaOH
26.10.2009
gibts eigentlich eine Ubuntu-Version, die ich auf einen USB-Stick laden kann und dann vom Stick starten kann? Nicht als Boot-Medium sondern im Stil von VMWare, also bei laufendem Windows eine Box mit Ubuntu starten. Ja gibt es. Respektive laesst sich ziemlich einfach machen. Hier die Anleitung: http://www.pendrivelinux.com/run-ubuntu-from-windows-via-a-portable-usb-hard-drive/ Dank der guten Vorarbeit von PendriveLinux ist das Ganze wirklich einfach. Dank Qemu laesst sich dass dann aus jedem Windows starten. auch ohne Administrator-Rechte und sogar OHNE dass Qemu installiert sein muss...