News 05.08.2003, 09:15 Uhr

Red Hat verklagt SCO

Der Distributor schlägt im Urheberrechtsstreit um das freie Betriebssystem Linux zurück und reicht eine Klage gegen die SCO ein.
Red Hat möchte mit der Klage Klarheit in den bereits mehrere Monate dauernden Linux-Knatsch bringen. Ursache des Streits ist ein Vorwurf der SCO, dass bei der Entwicklung von Linux geistiges Eigentum verletzt worden sei [1]. Red Hat beschuldigt die SCO im Gegenzug des unfairen und betrügerischen Verhaltens. Die SCO habe selbst auf Anfrage ihre Behauptungen nicht beweisen wollen. Mit einer einstweiligen Verfügung hofft Red Hat, die Unix-Firma davon abzuhalten, Anwender von Red-Hat-Produkten weiterhin zu verunsichern. Zudem verlangt der Linux-Distributor Schadenersatz.
Gleichzeitig hat Red Hat den "Open Source Now"-Fonds gegründet. Er soll Unternehmen und Entwicklern von Open-Source-Software in möglichen Urheberrechtsklagen finanziell unterstützen.


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