Kommentar 08.08.2003, 11:45 Uhr

Das Freitagsbit: Heiss

Die WWKolumne
Wie hoch ist Ihre optimale Betriebstemperatur? Also ich versage meinen Dienst bereits ab 28 Grad Celsius. Verzeihen Sie deshalb, wenn Sie den Eindruck erhalten, der Autor brabbele sinnlos vor sich hin. PC müsste man sein. Meiner friert urplötzlich ein. Etwa mitten im Festplattenzugriff. Der hat es schön. Friert einfach ein... Bei den Temperaturen!
Im Ernst. PCs leiden stärker als Menschen unter den hohen Temperaturen. Die Bauteile moderner PCs entwickeln nämlich sehr viel Wärme, die aus dem Gehäuse abgeleitet werden muss. Das geht natürlich schlecht: Ist es im Zimmer drückend heiss, wird natürlich nur heisse Luft umgewälzt. Mit fatalen Folgen: Der Rechner stürzt ab, Daten gehen verloren oder Bauteile nehmen irreparablen Schaden.
40 Grad Celsius beträgt laut Intel und AMD die maximal zulässige Temperatur im Gehäuseinneren. Das wird derzeit schnell erreicht. Sorgen Sie deshalb für ein kühles Plätzchen. Der PC darf nicht an der Sonne stehen und sollte nicht direkt an einer Mauer oder an der Innenseite des Schreibtisch-Korpus Dienst tun. Zur Not können Sie auch die Gehäuseabdeckung öffnen. Schalten Sie den PC bei längerem Nichtgebrauch aus. Das lindert seine Schmerzen.
Ja, auch PCs sind Lebewesen. Denken Sie daran. Behandeln Sie ihn gut. Sonst landen Ihre Nachfahren dereinst in der Matrix.


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