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Bluewin-Nutzer von Spam-Welle betroffen

Noch immer trudeln Spam-E-Mails bei Kunden des Swisscom-Dienstes Bluewin ein. Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.

von Claudia Maag 03.04.2019

Die Bluewin-Mailboxen (Mailservice der Swisscom) werden seit Anfang Woche von Spam geflutet. Trotz Schutzfilter landen Spam-E-Mails im grösseren Stil in den Mailboxen, wie Watson berichtete.

Die Swisscom bestätigt auf Anfrage vom PCtipp am Mittwochvormittag, dass das Problem noch immer besteht. «Der grosse Teil der Mails wird durch unsere Filter abgefangen. Während den Spitzen kommt aktuell auch ein Teil der Spam-E-Mails durch und in die Postfächer der Kunden», sagt eine Swisscom-Sprecherin. Man arbeite mit Hochdruck daran, dass man die Spammails mit weiteren Massnahmen bekämpfen und eindämmen könne.

Das weckt bei Bluewin-Kunden unschöne Erinnerungen. Bereits 2017 hatten sie mit einer massiven Spam-Welle zu kämpfen (PCtipp berichtete). Damals kursierten E-Mails, die Kunden mit falschen, kostenlosen Geschenken zu täuschen versuchten.

Mittlerweile hat die Swisscom das Bluewin-Spam-Problem auf seiner schweizweiten Störungsseite aufgenommen. 

PCtipp rät: Löschen Sie E-Mails, die verdächtige Begriffe in der Betreffzeile enthalten, unbesehen und öffnen Sie keine Anhänge von zweifelhaften E-Mails. Antworten Sie auch nicht darauf (gilt auch für «Unsubscribe» oder «Remove me»-Links).


    Kommentare

    • Korni 03.04.2019, 16.39 Uhr

      Was mich an der ganzen Sache stört ist die Tatsache, dass Bluewin resp. Swisscom es nicht für nötig gefunden hat, ihre Kunden frühzeitig und persönlich via Mail zu informieren. Swisscom hat die Möglichkeiten sprich Adressen, wäre also eine Kleinigkeit gewesen. Stattdessen müssen die User nach 3 Wochen Ärger via PC-Tipp vom aktuellen Problem erfahren. War das Absicht oder ist solcher Kundendienst einfach nicht mehr Mode?

    • kek-kex 03.04.2019, 20.22 Uhr

      ...und mitten drin bekomme ich eine Spam(Erpresser) Mail mit dem Absender einer eigens für das, und nur im PC-tipp Forum angefertigte E-Mailadresse.^^

    • WalterA 04.04.2019, 02.36 Uhr

      Ein sekundärer Effekt ist, dass durch die Mitteilungen an die Anwender das Netz mit ihren Servern noch mehr verstopft wird. in einem grösseren Betrieb mit das. 5000 PC etc, sind einmal 2 höchstleistungs-Server, die nichts anderes machen als die Mails zu scannen. Wenn da tausende Mails kommen, gibt es einen Stau. Wenn alle informiert werden und diese informieren weiter, dann hat der Hacker sein Ziel erreicht, der Zustand wird verschlechtert. Das soll man schreiben?:cool: Ich kann mich noch gu[...]

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