Tipps & Tricks 18.05.2011, 06:03 Uhr

Verschlüsselte Suchmaschine

Problem: Ich würde manchmal gerne im Büro die eine oder andere Websuche für private Zwecke durchführen. Aber ich befürchte, dass mein Arbeitgeber solches aufzeichnet oder dass ihm die Suchbegriffe aus anderen Gründen nicht gefallen. Wie kann ich sicherstellen, dass niemand mitliest, was ich bei Google so eintippe?
Lösung: Es gibt tatsächlich eine mit SSL verschlüsselte Version von Google. Legen Sie sich diese Adresse in die Bookmarks: https://encrypted.google.com/. Sie werden auch dorthin umgeleitet, wenn Sie https://www.google.com in die Adresszeile eingeben (mit google.ch funktionierts nicht).
Alles, was Sie über diese Adresse suchen, wird zwischen Ihrem PC und Google verschlüsselt. Keiner - nicht einmal Ihr Internetprovider - kann diese Suchresultate mitlesen. Erst, wenn Sie einen der Links anklicken, kann der Provider oder Arbeitgeber nachvollziehen, welche Webseite Sie besucht haben. Der Datenverkehr zwischen dem angeklickten Suchresultat und Ihrem PC wird ausserdem nicht verschlüsselt, es sei denn, bei diesem handle es sich ebenfalls um einen https-Link.
Einschränkungen: Wie Google schreibt, ist die mit SSL verschlüsselte Suche noch im Betastadium. Lassen Sie sich davon aber nicht beirren; bei Google sind Produkte oft jahrelang «beta», obwohl sie schon bestens funktionieren. Diese SSL-Alternative gibts übrigens derzeit nur für die reine Google-Suche, nicht aber für Bilder und Maps.


Kommentare

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losalamos
19.05.2011
hä? Ein Hinweis noch. Viele Firmen haben Keylogger und Überwachungs- Software auf dem PC. jetzt mal gaaaanz ehrlich. ist diese wahrheit selbstgestrickt oder hast du sie im kühlregal bei aldi gefunden? du behauptest hier gerade, dass viele firmen in der schweiz illegale überwachungen anstellen und ihre mitarbeiter systematisch ausspionieren würden. diese behauptung entbehrt jeglicher grundlage. oder kannst du bitte eine firma beim namen nennen, welche einen keylogger benutzt? ich würde dann sofort die rechtlichen schritte einleiten lassen... @all es stimmt zwar die aussage auf die frage. allerdings wer ruft sich bei google etwas auf um dann nicht auf den link zu klicken??? wozu soll das bitte gut sein. das ist das selbe als würde man im telefonbuch einen eintrag suchen und dann nicht anrufen. es gibt ne ganz einfache möglichkeit. wenn man nicht gerade bei einer bank oder sonst irgendwo im hochsicherheitsbereich arbeitet, sind die USB anschlüsse frei zugänglich. einfach die portableapps auf einen USB stick machen (http://portableapps.com/) und dann den browser auf dem stick benutzen. fertig. es geht auch in dem man einfach nur eine portable ausführung von firefox auf den stick kopiert wenn man nicht die gesamte suite haben will.

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X5-599
19.05.2011
jetzt mal gaaaanz ehrlich. ist diese wahrheit selbstgestrickt oder hast du sie im kühlregal bei aldi gefunden? du behauptest hier gerade, dass viele firmen in der schweiz illegale überwachungen anstellen und ihre mitarbeiter systematisch ausspionieren würden. diese behauptung entbehrt jeglicher grundlage. oder kannst du bitte eine firma beim namen nennen, welche einen keylogger benutzt? ich würde dann sofort die rechtlichen schritte einleiten lassen... Ich kann dir solch eine Firma nennen. Ob es allerdings ein Keylogger war oder ein sonstiges überwachungsprogramm, das kann ich nicht sagen. Ich weiss nur das wir bei der Firma sowas drauf hatten. Bin per Zufall drauf gestossen und habe es dann auch gleich schön nach dem Starten des Rechners deaktiviert. Hat sich nie jemand bei mir beschwert :-) Und wenn du jetzt denkst das deine Arbeiten am Firmen Rechner nicht aufgezeichnet werden, dann sag ich nur, wach auf und willkommen in der Realität. Da zeichnet Windows alleine schon genug Daten auf und wenn es dann noch über einen Firmenserver läuft, werden sicher noch mehr Daten aufgezeichnet (ich sage nur schon Verlauf, Temp. Dateien usw.). Da kann jeder mit ein bischen Grips zumindest ein wenig sehen was du gemacht hast.