Tipps & Tricks 17.05.2004, 20:30 Uhr

Virenverbreitung ohne menschliches Zutun

In meinem Bekanntenkreis wurde von einem Computer-«Spezialisten» die Behauptung aufgestellt, dass es angeblich Viren (keine Trojaner) gebe, die ins System eindringen und Schaden anrichten, ohne dass zuvor auf einen Link oder Anhang geklickt wurde. Was ist daran wahr?
Die grosse Mehrheit der Viren und Würmer verbreitet sich per E-Mail, was für den Virenautor die praktischste Art der Verbreitung darstellt. Sicherheitslücken im Betriebssystem erlauben jedoch einigen Viren, die Computer im Netzwerk oder Internet auch ohne menschliche Hilfe zu infizieren. Der Blaster-Wurm [1] konnte aus diesem Grund eine immense Verbreitung erreichen. Deshalb gehört zu einem gut geschützten Computer neben einem Virenscanner auch eine Firewall, welche derartige Attacken abwehren kann.


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