Tipps & Tricks 25.08.2004, 14:45 Uhr

Peer-to-Peer, P2P(engl. etwa «von gleich zu gleich»)

Peer-to-Peer (engl. etwa "von gleich zu gleich"), ist auch häufig in der Kurzschreibweise P2P anzutreffen. P2P bezeichnet einfache Netzwerke, in denen es keine dedizierten Server gibt. Stattdessen übernimmt jeder Rechner sowohl Server- als auch Client-Funktionen. In Windows 3.11, 95, NT Workstation, OS/2 in der Version "Connect" und beim Macintosh sind alle nötigen Softwarekomponenten dafür eingebaut. Peer-to-Peer Netze sind bis maximal 10 Rechner sinnvoll. Die Verbindung erfolgt mit einfachen Kabeln, im billigsten Fall geschieht dies bei Intel-Rechnern mit einem sogenannten Null-Modem-Kabel. Eine solche Verbindung eignet sich allerdings höchstens, um eine Datei von einem Notebook auf den Desktop-PC zu kopieren. Bei Macintosh-Rechnern ist als Standard die leistungsfähigere Appletalk-Schnittstelle vorhanden, womit jeder angeschlossene Mac auf die Festplatte jedes anderen - sofern freigegeben - zugreifen kann. Neuere Macintosh-Rechner verfügen ausserdem über eine Ethernet-Schnittstelle. Bei Intel-Rechnern können Sie, falls nicht bereits eingebaut, Ethernet-Erweiterungen kaufen. Damit wird die Verbindung durch ein Netzwerkkabel hergestellt. Bei so verbundenen PCs merkt der Anwender kaum, ob sich die Daten auf dem eigenen PC befinden oder im Netzwerk geholt werden müssen. Das praktische an diesen sogenannten Peer-to-Peer-Netzen ist, dass auch auf dem Server-PC wie gewohnt weitergearbeitet werden kann. In letzter Zeit kam der Begriff im Zusammenhang mit Internet-MP3-Tauschbörsen wieder ins Gespräch. Das Prinzip ist das gleiche, nur ist das Netzwerk jetzt nicht ein LAN, sondern das Internet.


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