Im Test: UE Boom 3

Der Sommer steht vor der Tür – Zeit, den neusten Speaker aus der Ultimate-Ears-Fabrik zu testen.

von Florian Bodoky 11.06.2019
Ultimate Ears Boom 3 Ultimate Ears Boom 3 Zoom Das Ultimate-Ears-Team sind bereits erfahrene Recken, wenns um Bluetooth-Speaker geht. Die «Evolution» lässt sich beim UE Boom 3 im Vergleich zu den Vorjahren nicht leugnen. Noch ein wenig schlichter und kantiger wurde das Design – besonders mit der Kante an den Enden sieht die Boom 3 aus wie eine lange Getränkedose. Dominant sind nach wie vor die Lautstärketasten auf der Front, die aber elegant ins Design integriert werden und passen. Ebenso bekannt sind die gummierten Enden und das dichte, stabile Gewebe rund um das Gehäuse herum. Trotz besonders hoher Stossfestigkeit durch dieses Material, bringt die Boom 3 gerade mal gute 600 Gramm auf die Waage und gehört mit 18.4 × 7.3 Zentimetern eher zu den kleineren Geräten in seinem Preissegment.

Dieses Gewebe garantiert auch die IP67-Zertifizierung, also auch ein Untertauchen oder ein «schwimmen lassen» auf der Wasseroberfläche tut der Musik keinen Abbruch, mehr noch: Die Boom 3 schwimmt! Auf der Box-Oberseite finden sich derweil die üblichen Verdächtigen: Power-Knopf, Bluetooth-Connector und ein farbiges LED, das die verschiedenen Stati betreffend Verbund oder Ladestand anzeigt. Drückt man überdies auf die beiden Lautstärketasten gleichzeitig, verkündet eine Stimme auf Englisch den Stand der (Akku)-Dinge.

Zur Bedienung:
Das Einrichten ist wie immer ein Klacks und die Bedienung findet, wie erwähnt, auf der Oberseite statt. Auch dort gibt’s spezielle Funktionen: Einmal auf die neue Allround-Taste drücken heisst «Pause», zweimal heisst «Skip» und mit einem langen gedrückt halten wechselt die Playlist. Allerdings: Dafür braucht man die App. Diese lässt sich mit dem gewünschten Streaming-Dienst verbinden und dort lassen sich die Playlists definieren. Was es zu meinem Bedauern nicht gibt: einen Klinken-Port und kein USB-C (wobei Micro-USB bei Speakern generell noch Standard zu sein scheint). Dies wirkt sich auf den Auflade-Zyklus aus, sprich: es dauert rund 3 Stunden von 0 auf 100 – wenn der Speaker am Netzteil hängt. An einem USB-Port – beispielsweise am Laptop, verlängert sich der Prozess aufgrund des geringeren Outputs des USB-Ports.

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