Firmenlink

ESET

 

Im Test: Oppo Reno 2 und Oppo Reno 2Z

Oppo holt zum nächsten Streich aus und lanciert Oberklasse-Geräte zum günstigen Preis. Warum sie Oberklasse sind, lesen Sie in unserem Test.

von Florian Bodoky 11.11.2019

Es ist keine Frage: Die beiden chinesischen Player Oppo und Xiaomi, respektive deren Phones sind das neue «Hot Topic» auf dem Markt. Spätestens seit dem Oppo Reno 5G und dem Xiaomi Mi 9. Nun hat Oppo bereits zwei Nachfolger präsentiert: Das Oppo Reno 2 und das Oppo Reno 2Z. Vor allem mit dem Oppo Reno 2 machen die Chinesen ganz schön Alarm.

Oppo Reno 2 Oppo Reno 2 Zoom© Oppo

Beim Oppo Reno 2 handelt es sich um den Boliden, das 2Z ist ein leicht abgeschwächtes Modell zu einem günstigeren Preis. Dies sieht man auf den ersten Blick nicht. Die Geräte gleichen sich recht stark – bis auf die Kameras auf der Rückseite und die unterschiedlichen Front-Kameras. Aber der Reihe nach: Das 6,5 Zoll grosse Reno 2 kommt mit einer Glasfront, die durch die neue Generation-6-Corning-Beschichtung geschützt ist. Rückseitig gibt es ebenfalls Corning Glass, allerdings jenes der 5. Generation. Zudem befinden sich auf der Rückseite 4 Kameralinsen, die in der Mitte vertikal ausgerichtet sind. Dieses Quartett setzen sich zusammen aus einer 48-MP-Linse, einer 13-MP-Telefoto-Kamera, einem 8-Megapixel-Weitwinkel und einer 2-MP-Monolinse (2-MP-Portrait-Linse beim Z). Zudem verfügt die Kamera über fünffachen Hybridzoom und den kryptischen Features Ultra Dark Mode und Ultra Steady Video, auf die wir später nochmals zu sprechen kommen.

Auf der Front ist hingegen gar nichts zu finden, was in einer Screen-to-Body-Ratio von 93,1 Prozent resultiert – also die Front besteht zu 93,1 Prozent aus Bildschirm. Dieser AMOLED-Screen löst mit dem ungewöhnlichen Wert von 2400×1080 Pixeln auf (2340×1080 beim Z). Die komplett Notch- und Kamera-freie Front ist aber keine Kampfansage an die Generation Selfie – das wäre ja töricht – vielmehr kommt hier wieder die im Volksmund «Haifischflosse» genannte Pop-Up-Kamera zum Einsatz. Öffnet man die Kamera-App und aktiviert die Front-Linse, ploppt die Haifischflosse mit einer Frontkamera auf – übrigens in 11 Millisekunden, wie uns Oppo wissen lässt. Aus Ermangelung an körperlicher Reaktionsgeschwindigkeit können wir das leider nicht nachmessen – aber ja: die Flosse ist schnell.

Weiter rüstet Oppo das Reno 2 mit 8 GB RAM, 256 GB Speicher und einem 4000 Milliampère-Akku aus (128 GB beim Z) – so weit, so unspektakulär. Interessanter ist da eher die sogenannte VOOC-Technologie (Version 3). Die Ladetechnik verspricht eine zweistündige Akku-Laufzeit nach einem zehnminütigen Ladevorgang und eine komplette Ladung in unter einer Stunde. Um Erwärmung vorzubeugen, gibt es eine 5-lagige Schutzschicht, die sowohl Netzteil wie auch die Schnittstellen schütze. Zudem halte der Akku bei andauernden Musikhören mit aktivem Noise Cancellung noch immer 15 Stunden, verspricht Oppo. Wir sind gespannt, dies in unserem Produktetest nachzuprüfen. Irre ist das Ladegerät auch in der Technik: Mit nicht weniger als 65 Watt wird neue Power in das Gerät gepumpt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Ein erstes Anfassen

Seite 1 von 2
       
       

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.