Tests 08.09.2011, 07:00 Uhr

Test: OmniPage Professional 18 (Nuance)

Die Anwendung OmniPage Professional 18 von Nuance wandelt gedruckten Text in editierbare Inhalte um. Das gelingt der Software schneller als der Vorversion – aber kaum besser.
Das Programm bekommt in Version 18 einen Anschluss an die Cloud, also ans Internet: Benutzer können eingescannte Dokumente, PDFs oder Fotos von Textseiten im Webspeicher von Google oder Microsoft ablegen. OmniPage liest diese lokal ein und speichert die umgewandelten Texte zurück ins Netz.
Beim Umwandeln legt die Software ein Höllentempo vor: Im Vergleich mit der Vorversion ist OmniPage Professional 18 um 50 Prozent schneller geworden. Das Verarbeiten dauert nur noch Sekunden: Eine einseitige Tabelle mit kryptischen Abkürzungen ist innert einer halben Sekunde digitalisiert und kann weiterverarbeitet werden, die Doppelseite aus einem Buch innert 5 Sekunden und ein mit zu geringer Auflösung gescanntes, kleingedrucktes Vertragsdokument innert 26 Sekunden. Ebenfalls verbessert hat Nuance die Layoutübernahme, etwa bei Fliesstext in Spalten.
Bei Spalten wird auch der Textfluss übernommen
Unverändert zur Vorversion sind die Schwierigkeiten, Texte auf niedrig aufgelösten Bildern zu erkennen. Problematisch sind Kleingedrucktes, Fussnotenmarkierungen und Akzente. Schriften sollten ohne Verzerrung fotografiert werden. Mühe bereiten ebenfalls ungewöhnliche Schriftarten oder Fraktur.
Fazit: OmniPage Professional 18 von Nuance beeindruckt mit Tempo und guter Erkennungsleistung

Testergebnis

Hohes Tempo, gute Text­erkennung
ktivierung, Fotoerkennung nur Durchschnitt

Details:  Für Windows XP/Vista/7

Preis:  Fr. 176.–

Infos: 
www.nuance.com

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