Tests 03.11.2016, 10:04 Uhr

Test: Logitech M330

Mit dieser Maus kann man nicht richtig klicken.
Haben Sie sich auch schon einmal an einer laut klickenden Maus gestört? Ich persönlich jetzt nicht, aber für empfindlichere Gehörgänge und heikle Bürokollegen hat Logitech die passende Maus entwickelt.
Die Logitech M330 ist besonders geeignet für unterwegs
Von aussen ist die M330 eine relativ gewöhnliche Maus. Kabellos (Funk), mit zwei Haupttasten und einem klickbaren Scrollrad. Farbe: schwarz mit schwarzem Griff. Seitentasten sucht man vergeblich. Eine klassische Reisemaus. Doch, was macht die M330 speziell? Es sind die Tasten, respektive deren Klang. Im Gegensatz zum ikonischen Klicken herkömmlicher Mäuse gibt die M330 kaum Geräusche von sich. Die Tasten sind speziell konstruiert, um möglichst wenig Radau zu machen.
Der Klang und die Lautstärke sind in etwa mit dem Klicken eines Touchpads an einem Laptop vergleichbar und damit deutlich leiser als eine Standardmaus. Zu Hause dürfte der Unterschied eher wenig ausmachen, neben einer mechanischen Tastatur ist die M330 sowieso sinnlos. Auch im Büro dürften das Klackern der Tastaturen, das Surren der Drucker und die telefonierenden Kollegen mehr Lärm verursachen als eine Maus. Vielmehr ist das die Maus für unterwegs oder für Orte, an denen Ruhe wichtig ist. In Bibliotheken beispielsweise.
Der Faktor unterwegs fällt eigentlich weniger wegen der Klickgeräusche ins Gewicht, sondern mehr wegen der kompakten Form der M330. Die Maus ist trotz ihrer Grösse noch bequem, auch wenn das Scrollrad für grosse Hände etwas schwer zu erreichen ist. Zudem verfügt die M330 über ein nützliches Staufach auf der Unterseite der Maus, in dem man den Funk-Dongle verstauen kann. Da es sich um eine Funkmaus handelt, braucht man leider stets einen freien USB-A-Port, um den Dongle anzuschliessen.
Für Reisen von Vor- oder Nachteil kann die Stromversorgung sein. Die M330 wird mit einer einzelnen AA-Batterie versorgt. Das hat den Vorteil, dass man Batterien auf Vorrat mit sich tragen und im Fall eines leeren Akkus schnell neu laden kann, ohne auf eine Steckdose oder einen USB-Anschluss angewiesen zu sein. Andererseits wäre ein per USB ladbarer Akku unkomplizierter.
Der grösste Mangel der M330 ist die Absenz jeglicher Seitentasten. Wer sich Vor- und Zurückknöpfe gewohnt ist, wird mit der M330 seine Mühe haben. Gleiches gilt für Personen mit grossen Händen.

Fazit

Die M330 ist eine solide Reisemaus. Schön leise und kompakt. Für zu Hause jedoch zu wenig.

Testergebnis

Kompakt, bequem, günstig
Batterie, keine Seitentasten, Funkverbindung

Details:  Funkmaus mit drei Tasten und Scrollrad, schwarz, blau oder rot, 1000 DPI

Preis:  Fr. 39.90

Infos: 
logitech.ch

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Kommentare

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Gaby Salvisberg
07.11.2016
Hallo Hilarius Ich wünsche allen die diese Maus haben oder vielleicht noch kaufen möchten, dass alles richtig funktioniert. Denn der Logitech-Support ist katastrophal! Von denen dürfen sie rein gar nichts erwarten. Bei diesen ist die Welt offenbar bei Windows 7 stehen geblieben! Schimpfen kann jeder :(. Damit sich die anderen ForumsnutzerInnen aber ein Bild von der Sache machen können, wäre es am besten, wenn Du ein paar sachliche Details anfügen könntest. Denn so hilft Dein Beitrag niemandem. Was ist passiert? Was lief schlecht? Was geht nur bis Windows 7? Herzliche Grüsse Gaby

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Hilarius
09.11.2016
Kritik am Logitechsupport, Begründung Hallo Gaby, Hallo Forumsteilnehmer/-innen Ich kann nicht nur schimpfen, sondern meine Ansicht über den miesen Logitech-Support auch begründen. In meinem Fall handelt es sich um die Marathon Mouse M705, die immer noch im Verkauf ist. Konkret hätte ich gerne u.a. die Lautstärke auf die seitlichen Tasten gebunden. Dazu braucht es die nativen Treiber. Dies habe ich vor ein paar Tagen wieder einmal probiert mit katastrophalen Folgen. Der Mauszeiger macht dann nicht reproduzierbare zufällige Hüpfer. Das ist besonders "nett" beim eBanking, wenn man einen Zahlungsauftrag anklickt! Der Treiber ist immer noch der gleiche vom Sommer 2015 (damals noch als Beta-Version). Wenn mich nicht alles täuscht, war zu diesem Zeitpunkt Windows 10 für die Entwickler schon lange verfügbar und Windows 8.1 etabliert! Daher meine Auffassung dass Logitech noch immer im Windows 7 Zeitalter lebt. Was mich gleich am Anfang meiner Support-Anfrage sehr geärgert hat, dass sich erst nach über drei (!) Wochen und zig Rückfragen meinerseits jemand gemeldet hat. Es wurde mir empfohlen eine frühere Version der Treiber zu installieren mit dem Resultat, dass das Ruckeln und Springen der Maus noch viel schlimmer war. Ich habe Logitech sehr viele und präzise Details meiner PC Umgebung geliefert. Da ich selber als MCSE über zehn Jahre in einer Grossfirma (mit komplexer Umgebung) "PC"-Support geleistet habe, weiss ich wovon ich spreche. Es kam dann die Empfehlung von mir nicht praktikable Internet Optionen (Use smooth scrolling, Enable Enhanced Protected Mode) zu deaktivieren oder auf den IE 11 zu verzichten. Was soll das? Bin ich weltweit der Einzige, der eine M705 mit IE 11 auf einem Acer Notebook benutzt? Im Weiteren habe ich gedacht, dass Logitech eine Schweizer Firma sei, mit entsprechend hohen Qualitätsnormen. Bei diesen Treibern handelt es sich aber eher um Bananaware. Über komplizierte Wege habe ich dann diverse E-Mail Adressen von leitenden Angestellten zusammentragen können. Auch durch die praktische Unmöglichkeit zuständige Personen zu erreichen, kann man sich Ärger und Arbeit vom Hals halten. Ich habe dann eine "nette", aber doch sachliche E-Mail über meine ungelösten Probleme gesendet. Selbstverständlich mit dem Angebot weitere eigene Test durchzuführen, um die Angelegenheit lösen zu helfen. Resultat: Null! Damit ist der Fall auch meinerseits klar: Ich werde nie mehr eine Logitech Maus kaufen und auch meiner Umgebung keine empfehlen!

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PC-John
09.11.2016
... In meinem Fall handelt es sich um die Marathon Mouse M705, die immer noch im Verkauf ist. Ich habe Logitech sehr viele und präzise Details meiner PC Umgebung geliefert. Da ich selber als MCSE über zehn Jahre in einer Grossfirma (mit komplexer Umgebung) "PC"-Support geleistet habe, weiss ich wovon ich spreche .... Ist dir während dieser 10 Jahre immer alles so gelungen? Nie Probleme gehabt mit Treibern, welche einfach nicht gut genug waren? Ist diese M705 wirklich das einzige ungelöste Problem geblieben, weswegen du derart über Logitech schimpfen magst? Auch ich habe einige Jahre PC-Support bei einer Grossbank abgearbeitet, zwar ohne MCSE-Diplom, dafür mit einer guten Nase für Hardware-Probleme. Und auch wir hatten erfahren müssen, dass einfach nicht alles in jeder Kombination funktionieren kann. Vielfach hat das Neu-aufsetzen des Systems genützt, dann und wann halt auch nicht. Ein Riesen-Streit wegen eines kleinen Mäuschens hatten wir aber nie vom Zaun gebrochen. Entweder ging es bald einmal, oder dann eben nicht. Mit einer guten Argumentation, auch gegenüber hohen Instradierungen, und einem Ersatzprodukt kamen wir immer zum Ziel. Ganz unter uns gesagt: Logitech-Mäuse sind super, die Treiber selbst verwendete ich nie dazu, aus eigenen schlechten Erfahrungen. Zuviele Funktionen auf die Maus zu legen bringt es nicht, dazu ist die Übertragungstechnik viel zu schwach, und das seit Jahrzehnten schon. Wie Logitech es schafft, jahrelang/jahrzehntelang mit diesen vereinzelten Bugs zu leben, entzieht sich meiner Kenntnis. Trotzdem aber gibt es für mich keine bessere Maus als die Logitech-Reihen. inkl. der Tastaturen. PC-John

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Hilarius
10.11.2016
Hardware ist ok, aber ... (..) Ganz unter uns gesagt: Logitech-Mäuse sind super, die Treiber selbst verwendete ich nie dazu, aus eigenen schlechten Erfahrungen. Zuviele Funktionen auf die Maus zu legen bringt es nicht, dazu ist die Übertragungstechnik viel zu schwach, und das seit Jahrzehnten schon. Wie Logitech es schafft, jahrelang/jahrzehntelang mit diesen vereinzelten Bugs zu leben, entzieht sich meiner Kenntnis. Trotzdem aber gibt es für mich keine bessere Maus als die Logitech-Reihen. inkl. der Tastaturen. PC-John Einverstanden, die Hardware ist ok, aber die nativen Treiber sind unbrauchbar. Und damit verliert das Produkt an Wert. Beides zusammen sollte funktionieren, nicht nur zu 50%! Übrigens, ich habe kürzlich auch sehr positiven Support von Samsung erlebt! Wegen Startschwierigkeiten mit einer SSD und nach dem Absetzen des Tickets habe ich bereits eine halbe Stunde später einen Anruf aus Holland erhalten, wo mir sehr rasch und sehr präzise geholfen wurde. Resultat: 100%.

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PC-John
10.11.2016
Einverstanden, die Hardware ist ok, aber die nativen Treiber sind unbrauchbar. Und damit verliert das Produkt an Wert. Beides zusammen sollte funktionieren, nicht nur zu 50%! ... Genau das meine ich auch. Gegenfrage: Hast du ein anderes Maus-Fabrikat gefunden, welches die Logitech-Treiber-Schwäche nicht aufweist? Oder anders herum gedacht: Wer hindert dich daran, sich mal hinter das Problem zu setzen, und selbst einen funktionierenden Treiber zu schreiben? Mit deinen MSCE-Kenntnissen und soviel Erfahrung sollte das doch möglich sein, oder? Es ist ja nur ein einzelner Treiber, und kein ganzes Betriebssystem, oder eine grosse Applikation. An Entwicklungs-Werkzeugen sollte es sicher nicht fehlen: - DotNet-Framework - Delphi - C mit allen Deviraten - Assembler, heute aber kaum mehr eingesetzt - etc. Also, gerne warte ich auf ein entsprechendes Produkt. PC-John

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Hilarius
10.11.2016
@PC-John Ich brauche die Maus so wie sie jetzt mit den Microsoft-Treibern läuft. Status Quo. Es gibt Leute, die gut mit dem Scratchpad zurechtkommen; ich nicht. Die M705 habe ich gekauft, weil sie anatomisch geformt ist (Stichwort: Mausarm). Obwohl Assembler so zu sagen meine Muttersprache ist, ist Software-Entwicklung nicht mein Business. E schöne Tag und i stell grad fescht, dass du mir zum 100. Posting verholfe hescht ;-)