Windows: Problembehandlungsverlauf belegt Speicherplatz

Typisch Windows! Wenn ausgerechnet die Problembehandlung selbst Probleme macht.

von Gaby Salvisberg 13.06.2019

Sei es bei Hardware- oder Netzwerkproblemen, bei streikender Soundkarte oder klemmendem Windows-Update: Für allerlei grosse und kleine Probleme gibts in Windows 7 und 10 eine Problembehandlung. Windows schlägt meist selbst eins der Module vor, wenn es ein Problem feststellt. Die zahlreichen Reparaturmodule sind jedoch auch «zu Fuss» zu finden: Klicken Sie auf Start, tippen Sie Systemst ein und öffnen Sie die Systemsteuerung. Hier haben Sie die Wahl: Tippen Sie oben rechts Problem ein und öffnen Sie die Problembehandlung. Alternativ schalten Sie oben rechts auf Kleine Symbole um (Grosse Symbole geht auch) und klicken auf Problembehandlung. In der linken Spalte blendet der Link Alles anzeigen alle auf dem System verfügbaren Problembehandlungsmodule ein. Klicken Sie eins an, um es auszuführen. Windows leitet Sie durch den Vorgang.

Oh, Windows! Problem mit der Problembehandlung

Die Problembehandlung verursacht selbst ein Problem Die Problembehandlung verursacht selbst ein Problem Zoom Ein Problem verursacht die Problembehandlung jedoch manchmal auch selbst. So könnten Nutzer, die häufiger eins der Problembehandlungselemente verwenden, nach einer Wartungsaufgabe auf folgende Fehlermeldung treffen: «Problembehandlung abgeschlossen. Gefundene Probleme: Problembehandlungsverlauf belegt Speicherplatz». Und dahinter steht lakonisch: «Nicht behoben».

Windows merkt sich die ausgeführten Problembehandlungselemente. Und wenn diese nicht zwischendurch gelöscht werden, belegen diese Speicherplatz. 

Die Einträge löschen: Öffnen Sie die Systemsteuerung und besuchen Sie darin wie oben erwähnt die Problembehandlung. Klicken Sie in der linken Spalte auf Verlauf anzeigen. Falls «Keine Verlaufselemente verfügbar» erscheint, klicken Sie unten auf Problembehandlungen einbeziehen, die als Administrator ausgeführt wurden. In unserem Screenshot gibts nur einen Eintrag.

Der Verlauf lässt sich löschen Der Verlauf lässt sich löschen Zoom© pctipp.ch

Wer jedoch mit der eingangs erwähnten Meldung konfrontiert worden ist, dürfte da eine ganze Reihe von Einträgen finden. Um sie zu löschen, klicken Sie oben auf Löschen. Nun sollte die Meldung nicht mehr erscheinen – bis der Problembehandlungsverlauf wieder voll ist.

Kommentare

  • Hilarius 14.06.2019, 08.59 Uhr

    Nach Möglichkeit Finger weg von solchen undurchsichtigen Mechanismen! Ein Beispiel gefällig: Problembehandlung Stromversorgung: Das "intelligente" System verändert bei: "Systemsteuerung / Energieoptionen / Energiesparplaneinstellungen ändern / Erweiterte Energieeinstellungen ändern / Festplatte / Festplatte ausschalten nach / Auf Akku | Netzbetrieb" die Werte, obwohl bei einer SSD ausschalten: "Nie" richtig ist. Also Finger weg von Microsft's gut gemeinten Ratschlägen.

  • karnickel 15.06.2019, 09.42 Uhr

    Da muss ich leider auch zustimmen. Auch ein "Rücksetzen" der Netzwerkeinstellungen per "Problembehandlung" kann mehr Probleme verursachen, als dass eine allfällige momentan vorhandene Fehlkonfiguration ausgelöst hatte. Man weiss schlicht nicht, was Windows mit "Rücksetzen" so alles toll findet und darf danach wirklich jede einzelne Einstellung neu machen.

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