Adobe Lightroom: in 10 Schritten zum Durchblick

von Klaus Zellweger 23.03.2017

Schritt 1 – Fotografie in RAW

Lightroom ist zuallererst ein RAW-Konverter. Sie können natürlich auch JPEG-Dateien importieren, um alle Fotos unter einer gemeinsamen Oberfläche zu verwalten. Aber nur das RAW-Format erlaubt es, sämtliche Trümpfe von Lightroom auszuspielen.

Kamera vorbereiten

Öffnen Sie die Einstellungen Ihrer Kamera. Navigieren Sie zum Bereich mit den Qualitätseinstellungen und wählen Sie die Option «RAW+JPEG». Damit wird jede Aufnahme zweimal abgesichert: einmal als pflegeleichte JPEG-Datei und einmal als RAW-Datei für die Verarbeitung in Lightroom. Später speichern Sie die JPEG-Datei auf dem Rechner an einem separaten Ort für den Fall, dass Sie doch nicht mit RAW-Fotos arbeiten möchten.

Die Speicherkarte

Der Platzbedarf eines Fotos steigt bei RAW-Fotos sprunghaft an. Eine einzige Datei kann bei einer Kamera mit 20-Mpx-Auflösung problemlos 30 MB oder grösser sein. Verwenden Sie deshalb eine grosse, schnelle Speicherkarte. So werden Serienbilder schneller gespeichert und die Übertragung zum PC beschleunigt.

RAW+JPEG erhöht den Speicherbedarf, aber Sie halten sich alle Optionen offen RAW+JPEG erhöht den Speicherbedarf, aber Sie halten sich alle Optionen offen Zoom© Screenshot / Ze

Fotografieren Sie!

Schiessen Sie ein paar Dutzend Fotos, die Sie später mit Lightroom bearbeiten können. Halten Sie auch nach Motiven mit sehr starken Kontrasten Ausschau, die eine gewöhnliche JPEG-Datei überfordern würden.

Nächste Seite: Schritt 2 – Der Import

Seite 2 von 11
       
       

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.