News 27.07.2000, 13:30 Uhr

Vorläufiges Aus für Napster

Auf Anordnung des Gerichts muss Napster ab Freitag seinen Dienst einstellen.
Per einstweiliger Verfügung untersagt Richterin Marilyn Hall Patel der Online-Tauschbörse Napster ab Freitag faktisch den Betrieb. Napster dürfe ab diesem Tag keine urheberrechtsgeschützte Musik mehr verbreiten. Dies ist für den Verband der Musikindustrie RIAA ein Triumph. Das Gericht schloss sich vollumfänglich ihren Argumenten an: Napster verbreite widerrechtlich geschützte Musik. Die Anwälte von Napster argumentieren, es handle sich um den Austausch "unter Freunden".

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