News 12.10.2015, 08:13 Uhr

Mozilla: Flash darf auf Browser bleiben

Die Mozilla-Entwickler entfernen bis Ende 2016 Silverlight, Java und Unity aus Firefox. Flash darf zunächst bleiben.
Bis spätestens Ende 2016 will Mozilla den Support von Plugins in Firefox massiv einschränken. Der Browser wird dann unter anderem die Silverlight-, Java- und Unity-Plugins nicht mehr unterstützen. Die einzige Ausnahme soll Flash sein, das nach Ansicht der Entwickler noch eine zu weite Verbreitung hat.
Als Grund wurden die häufigen Performance-Probleme und Abstürze genannt, die durch die nach dem NPAPI-Standard erstellten Plugins entstehen. Auch seien sie Ursache für viele Sicherheitslücken, von denen zahllose Firefox-Nutzer betroffen sind.
Es ist allerdings noch offen, ob Mozilla nicht wieder selbst eine Lösung in den Browser integriert, die manche der ab kommendem Jahr ausgesperrten Inhalte dann doch weiter unterstützt. In der Vergangenheit gab es etwa mit der PDF-Unterstützung bereits Beispiele dafür. Mit den Unity-Entwicklern arbeite man bereits eng zusammen, um weiterhin dementsprechende Inhalte zu unterstützen. Auch mit Oracle arbeite man zusammen, um den Abschied von Java zu koordinieren.
Der neue Windows-10-Browser Edge von Microsoft sowie Google Chrome unterstützen ebenfalls keine NPAPI-Plugins mehr. Wobei Chrome Flash noch per PPAPI integriert hat.
Webseiten-Betreibern, die heute noch Silverlight- oder Java-Inhalte anbieten, rät Mozilla, sich zügig nach anderen Technologien umzusehen. Der Countdown bis Ende 2016 läuft bereits.


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