News 26.06.2018, 12:03 Uhr

Auf dem iPhone zuhause - Apples Steuerung fürs Smart Home

Mit der gerade erschienen Version von iOS 11.4 hat Apple die Funktionen von HomeKit noch tiefer in die Funktionsweise des mobilen Betriebssystems integriert.
So lassen sich seit kurzem zwei Apple HomePods auch als Stereolautsprecher nutzen, um die Möglichkeiten einer smarten Einrichtung noch besser nutzen zu können. Auch ansonsten bleibt Apples HomeKit einer der praktischsten Wege der Smart Home-Steuerung. Zumindest für iPhone-User.
Apple steuert unsere Welt

So funktioniert HomeKit

Das Zentrum vom HomeKit ist die App Apple Home. Auf iOS-Geräten ist die App standardmässig installiert und bereits mit wenigen Klicks erhalten User einen kompakten und - typisch für Apple - übersichtlichen und schön gestalteten Überblick über alle Aktivitäten.
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Nebenher lassen sich auch verschiedene Szenarien erstellen und programmieren, eine Steuerung erfolgt bequem vom Sofa aus und natürlich können Nutzer auch auf dem Weg zur Arbeit noch die Heizung und die Lichter ausschalten.
Erstellte Szenarien ermöglichen etwa ein sanftes Licht zum Tagesbeginn, gemeinsam mit dem Einschalten der Kaffeemaschine oder schalten nach 22 Uhr das Licht im Kinderzimmer aus.

Alles von Apple? Ist HomeKit das teuerste Smart Home-System?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Apple noch keinerlei Anstrengungen unternommen hat, mehr Smart Home-Geräte als den HomePod (derzeit in der Schweiz noch nicht erhältlich) zu produzieren. Und auch der HomePod (vergleichbar mit Amazons Alexa) ist keine Notwendigkeit, lediglich ein iPhone oder iPad wird benötigt, um das Smart Home entweder per App oder mit Sprachassistent Siri zu steuern.
Statt eine Vielzahl eigener Geräte anzubieten, unterstützt Apple Leuchtmittel, Ventilatoren, Thermostate, Klimaanlagen, Sensoren, Schlösser, Garagentore, Klingeln und so ziemlich alle anderen Smart-Home-Geräte unterschiedlicher Hersteller.
Apples HomeKit steuert auch Lampen (im Bild: Philips Hue)
Wer nachlesen möchte, welche Smart-Home-Devices nun mit HomeKit von Apple kompatibel sind, der findet auf homeandsmart.de eine kompakte Liste.
Die Verbindung kompatibler Geräte erfolgt ganz einfach über den Scan des Codes (beim iPhone oder iPad) oder die Eingabe eines Codes (bei HomePod oder Apple TV). Wer bereits eine andere App auf dem iPhone nutzt, um sein Smart Home zu steuern, kann verbundenes Zubehör auch in HomeKit sofort ansteuern, denn die App erkennt ans Telefon gekoppelte Geräte.
Das funktioniert natürlich auch mit der Apple Watch und ist hier besonders komfortabel, da das Eingabegerät eben immer am Handgelenk ist.
Die Anbindung an Siri ermöglicht ausserdem, die Einleitung von Szenarios via Sprachbefehl. Ein einfach gesäuseltes "Siri, ich bin zuhause!" genügt und Lichter und Fernseher gehen an. Das eben beschriebene Szenario etwa funktioniert natürlich auch, wenn HomeKit bemerkt, dass iPhone oder Apple Watch sich im Haus befinden. So schaltet das Smart Home automatisch die Lichter ein, sobald jemand daheim ist.

Keine Revolution, aber ein Mehr an Komfort

Natürlich sind weder HomeKit noch die Home App echte Revolutionen im Smart-Home-Segment und Apples Innovationsdrang wird hier fast schon etwas vermisst.
Alles lässt sich problemlos und intuitiv bedienen und programmieren, der Vorteil von HomeKit aber liegt eindeutig in der Einfachheit. Wer ein Apple Gerät besitzt, braucht für das Smart Home keine separate Steuerzentrale, sondern kann einfach sein Smartphone, Tablet oder Apple TV nutzen. Gerade das ist auch der grosse Vorteil von HomeKit: die Flexibilität der hochwertigen Eingabegeräte.


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