News 26.06.2007, 08:00 Uhr

Google mischt sich erneut in Microsofts Belange ein

Nachdem Microsoft das erste Service Pack für Windows Vista bereits aufgrund von Googles Beschwerde ändert, hat der Suchmaschinengigant erneut seine Wünsche geäussert.
Google hatte sich beschwert, dass Microsoft mit seiner Systemsuche Konkurrenzprodukte aus Windows Vista verbannen will. Etwas überraschend haben die Redmonder letzte Woche nachgegeben und Änderungen für das erste Service Pack versprochen [1]. Doch Googles Hunger ist damit noch nicht gestillt. Der Konzern fordert gemäss dem Wall Street Journal eine schärfere Überwachung Microsofts durch das US-amerikanische Justizministerium. Vor allem sollen die Aktivitäten in Bereichen der Desktop-Suche regelmässig geprüft werden. Google will ausserdem, dass Microsoft sich konkret zu den geplanten Änderungen äussert. Bisher sehe es danach aus, dass zunächst mit Microsofts Suchfunktion gearbeitet werden müsse. Erst später könnten die Produkte von Drittherstellern hinzugefügt werden. Dies sei eindeutig ein Wettbewerbsnachteil für die anderen Anbieter, so Google. Zusätzlich soll Microsoft konkrete Angaben zum Veröffentlichungstermin für das Service Pack 1 von Windows Vista machen.

Autor(in) Reto Vogt


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