News 17.02.2012, 08:06 Uhr

Intel lässt sich mit Ivy Bridge Zeit

Intel plant angeblich, die Auslieferung grösserer Mengen seiner neuen Ivy-Bridge-Prozessoren etwas nach hinten zu verschieben.
Wie DigiTimes meldet, hat Intel seine Partner darüber informiert, dass die Ivy-Bridge-Prozessoren zwar wie geplant im April vorgestellt, grössere Mengen aber erst ab Juni ausgeliefert werden. Die neuen CPUs, die mit 22-Nanometer-Strukturen hergestellt werden, wären dann vermutlich auch im Handel bis zu diesem Zeitpunkt nur schlecht erhältlich.
Als Grund für diesen Schritt von Intel gibt DigiTimes an, dass der Chip-Hersteller sich Sorgen wegen der eigenen Lagerbestände von aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren wie dem Intel Core i7 2600K macht, während auch die Notebook-Hersteller aufgrund der schlechten weltweiten Wirtschaftslage noch zu viele Mobilprozessoren auf Lager haben.
Die Verzögerung bei Ivy Bridge soll diese Situation etwas bessern. Ausserdem gehen die Hersteller davon aus, dass die PC-Verkäufe erst nach der Vorstellung von Windows 8 im Herbst wieder ansteigen werden.


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