News 06.07.2009, 09:49 Uhr

Löchrige Nokia-Smartphones

Die auf den Multimedia-Smartphones von Nokia installierten Audio- und Video-Codecs haben mehrere Sicherheitslücken. Schnell könnte eine MMS dadurch zum Verhängnis werden.
Entdeckt wurden die Sicherheitslecks vom Wiener Security-Beratungsunternehmen SEC Consult. Den Expertenangaben zufolge kann eine via MMS verschickte Videodatei als Basis für die Ausbreitung eines Wurms verwendet werden. Theoretisch liessen sich verseuchte Nokia-Smartphones fernsteuern. Auch das Abhören von Gesprächen soll möglich sein.
Die Schwachstellen müssten von Nokia unbedingt ausgebessert werden, heisst es seitens SEC Consult, auch wenn Kriminelle derzeit nur wenig Interesse an Handy-Attacken zeigten. Dies könnte sich angesichts der Tatsache, dass rund 40 Prozent aller Mobilfunkgeräte auf Symbian basieren, nämlich schnell ändern.


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