Pepper – der treuherzige Helfer?

Teurer Spass und Sicherheitsprobleme?

Noch ist es ein teurer Spass

Jonas Stauffer ist Geschäftsführer der Firma RaumCode. Das Zürcher Unternehmen entwickelt eine Roboter-Management-Plattform, mit der Pepper gesteuert wird. Mit dieser Plattform sollen künftig verbundene Roboter von überall über eine sichere und verschlüsselte Verbindung gewartet und überwacht werden können. Die Plattform wird von RaumCode betrieben, als Software as a Service angeboten und laufend weiterentwickelt. Gemäss Stauffer werden die Einzelteile von Pepper zu grossen Teilen in China produziert und montiert. Die Endmontage findet in Paris statt. 25'000 Franken kostet allein die Hardware. Und die Software? Stauffer will sich nicht festlegen, sie sei nicht standardisiert. 

Hat Pepper Sicherheitsprobleme?

Auf Inside-it.ch wird ein Security-Assessment von schwedischen Forschern zitiert, das besagt, dass es «extrem einfach» sei, den Roboter Pepper «zu übernehmen und zu beherrschen». Darauf vom PCtipp angesprochen, antwortet Stauffer: «IT-Security ist ein wichtiges Thema. Gerade bei Maschinen, die zukünftig vermehrt mit Menschen interagieren werden, sollte diesem Aspekt noch mehr Rechnung getragen werden.» RaumCode sei in laufendem Austausch mit dem Hersteller Softbank. Auch dieser habe natürlich ein Interesse, dass der Roboter sicherer werde. «Nach unseren Informationen wird sich die Security mit den nächsten Software- und Hardware-Updates laufend verbessern», so Stauffer.
Wer sich von Pepper ein eigenes Bild machen möchte, kann dies im Glattzentrum in Wallisellen tun. Dort weist er den Besuchern den Weg.
PCtipp war Medienpartner der Informatiktage 2018.



Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.