Vereinbarung 07.01.2026, 07:18 Uhr

Fastweb + Vodafone und TIM zusammen für beschleunigten 5G-Ausbau in Italien

TIM und Fastweb + Vodafone haben eine vorläufige Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Mobilfunk-Zugangsnetzen (RAN) getroffen. Damit sollen rund 60 Prozent der Bevölkerung abgedeckt und der Ausbau von 5G in Italien beschleunigt werden. 
(Quelle: Fastweb)
Die Vereinbarung gilt vorbehältlich eines endgültigen Vertrags, der für das zweite Quartal 2026 erwartet wird.

Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur besseren Nutzung der bestehenden Infrastruktur in Italien und einer schnelleren, effizienteren und nachhaltigeren 5G-Abdeckung im ganzen Land. Die Unternehmen planen den Ausbau der 5G-Abdeckung für Gemeinden mit weniger als 35’000 Einwohnern. Jeder Betreiber wird für den Netzausbau in 10 Regionen verantwortlich sein, so dass bis Ende 2028 ein Netz mit etwa 15’500 Standorten pro Betreiber entstehen wird.

Im Rahmen der vorläufigen Vereinbarung wird jeder Betreiber in den entsprechenden Gebieten das Funkzugangsnetz (RAN) des jeweils anderen nutzen, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden und rasch eine bessere Abdeckung zu erzielen. Die resultierenden Effizienzgewinne ermöglichen es, die hochleistungsfähige 5G-Abdeckung auf wenig dicht besiedelte und unterversorgte Gebiete auszuweiten und so die digitale Integration und Servicequalität für Haushalte und Unternehmen zu verbessern.

Bei diesem Kooperationsmodell, das in anderen EU-Ländern weit verbreitet ist, können beide Unternehmen ihre volle kommerzielle und technologische Unabhängigkeit wahren. Es reduziert zudem die Umweltbelastung und setzt durch die Kostensenkung Mittel frei für neue Investitionen in die Mobilfunktechnologie der nächsten Generation.

Dank eines effektiveren Ausbaus der 5G-Netze unterstützt das Projekt die digitale Transformation Italiens und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im Einklang mit den Zielen der Europäischen Digitalen Dekade, indem sie Nutzern, Unternehmen und Gemeinden im ganzen Land klare Vorteile bringt.

Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Ministerium für Unternehmen und Made in Italy (MIMIT), die Wettbewerbsbehörde (AGCM) und die Kommunikationsbehörde (AGCom).



Kommentare
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ckgue
vor 1 Tag
Das ist auch in der Schweiz längst überfällig! In den Anfangszeiten von Orange (heute SALT) konnten Orange-Kund:innen das Swisscom-Netz mitbenutzen. Ich verstehe das Theater nicht, das die drei heute machen, um das "Roaming" untereinander eben nicht zu ermöglichen!!

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11291PCtipp
vor 4 Stunden
Ein Grund ist die schweizerische Strahlen Verordnung, die nur 10% der Sendeleistung pro Sendeeinrichtung im Vergleich zum Ausland erlaubt. Jeder Netzbetreiber versucht, möglichst eine effiziente und geringe Auslastung der Sendeanlagen zu erreichen.