News 10.10.2013, 09:33 Uhr

Der Terminator naht

Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) hat über die Jahre so einige Roboter gebaut und finanziert. Dies sind fünf ihrer unheimlichsten Schöpfungen.
Die Forschungsbehörde des US-Militärs DARPA hat schon viele Pläne, Animationen und 3D-Grafiken präsentiert. Darunter der senkrecht startende Jet oder die zielsuchende Gewehrkugel. Ob letztere je ihr Ziel finden wird, ist ungewiss. Aber im Bereich Robotik wird es bei der militärischen Erfindereinheit hand- beziehungsweise hydraulikfest. Terminator rückt immer mehr in Griffweite.
Das erste Beispiel ist der Pet-Proto-Roboter. Der Metallriese bewegt sich erstaunlich gelenkig über einen Testparcours.
Pet-Proto war jedoch nur ein Prototyp für seinen Nachfolger ATLAS. Dieser beherrscht komplexere Bewegungsabläufe wie auf einem Bein balancieren oder plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen.
Als Ergänzung zu ATLAS könnte man Sand Flea sehen. Der vierrädrige Rollroboter besitzt eine Sprungkraft, die den härtesten Olympioniken alt aussehen lässt. Dabei ist er stabil genug, um einen Fall von einem Garagendach zu überstehen. Gebaut wurde Sand Flea von Boston Dynamics, im Auftrag der DARPA.
Als treuen Gefährten für ATLAS kommt der etwas ältere Big Dog in Frage. Der benzinbetriebene Stahlhund ist allerding etwas sehr auffällig. Der Zweitakt-Rasenmähermotor ist nicht nur weit in die Welthinaus hörbar, sondern riecht auch entsprechend.
Eine schnellere und leisere Variante ware DARPAS eigener Cheetah. Der Robo-Gepard schafft stolze 45 Stundenkilometer und könnte so im Strassenverkehr problemlos gegen rasende Töfflifahrer eingesetzt werden.
Laut DARPA sollen die meisten Roboter als Transporter eingesetzt werden; Ausrüstung und Verpflegung in eine Kampfzone bringen. Getestet werden die mechanischen Arbeiter in der Robotics Challenge, einem internen Wettkampf, der die technische Funktionalität verbessern soll.

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