News 17.04.2013, 08:17 Uhr

Zürcher melden Schlaglöcher und Co. online

Ab sofort können Stadtzürcher Mängel an der Infrastruktur auf der Onlineplattform «Züri wie neu» mitsamt dazugehöriger Smartphone-App erfassen.
«Züri wie neu» heisst die Onlineplattform, auf der Zürcherinnen und Zürcher ab sofort Schäden und Mängel an der städtischen Infrastruktur melden können. Die Plattform entstand als Siegerprojekt aus dem Ideenwettbewerb des Legislaturschwerpunkts eZürich.
Das Prinzip ist simpel: Wer an der Infrastruktur etwas zu bemängeln hat, erfasst sein Anliegen einfach online – über die Webseite oder die separat erhältliche Smartphone-App für Android und iOS. Ob ein Loch im Strassenbelag, eine defekte Beleuchtung oder Schmierereien an der Hauswand: Auf einer Karte bestimmt man den genauen Ort des Mangels (oder lässt diesen auf dem Smartphone automatisch via GPS eruieren) und beschreibt das Problem möglichst präzise, am besten mitsamt Foto.
Die Meldung wird dann von der Stadtverwaltung, welche die Plattform moderiert, innert eines Arbeitstages an die zuständige Stelle weitergeleitet und nach Möglichkeit innert fünf Arbeitstagen beantwortet.
«Verkehrstafel falsch montiert»
«Züri wie neu» kommt bei der Bevölkerung scheinbar an, bereits sind mehrere Dutzend Schadensmeldungen erfasst worden. Diese lassen sich mitsamt Beschreibung, Bearbeitungsstatus und Foto auf einer Karte betrachten. Da sind Meldungen zu finden wie «Bordsteinkante abgesunken», «Grosser Ast auf dem Gehsteig», «Verkehrstafel falsch montiert» oder auch «Temporäres Fahrverbot wird durchschnittlich 1,5-mal pro Minute überfahren. Wohl nicht genügend sichtbar.». Nicht alle Meldungen können freilich bearbeitet werden. So wird eine Person, die sich über eine sich bei Regen bildende Wasserlache beschwert hat, von der Stadt darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um ein Privatgrundstück handelt und die Verantwortlichen nicht ausfindig gemacht werden konnten.
Vorerst ist «Züri wie neu» von der Abteilung Geomatik + Vermessung der Stadt Zürich während eines Jahres ein Pilotprojekt. Sollte sich das System bewähren, wird es in den Regelbetrieb überführt.


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