Partnerzone Kaspersky 21.07.2020, 07:17 Uhr

Die Konsequenzen digitalen Verhaltens

In unseren Breitengraden ist «Social Rating» nur gerade jedem Zehnten ein Begriff. Dabei sind wir alle den Auswirkungen des eigenen Online-Verhaltens auf das wirkliche Leben unterworfen und sollten dies bei jedem Post, Like oder Retweet im Kopf behalten.
(Quelle: Shutterstock )
Was wie eine Folge aus der Serie «Black Mirror» klingt, ist in einigen Teilen der Welt staatlich institutionalisierte Realität: In China beispielsweise werden über ein Sozialkredit-System das für die herrschende kommunistische Partei wünschenswerte Verhalten durchgesetzt und entsprechend verpönte Aktionen durch Punkteentzug bestraft. Hat man zu wenige Punkte, muss man mit einschneidenden Nachteilen oder gar Blockierungen bei der Job-, Wohnungs- oder Partnersuche oder aber auch beim Kauf von Reisetickets rechnen. Zwar ist so ein autoritäres System im Westen undenkbar, von «Social Rating» bleiben allerdings auch wir nicht verschont – im amerikanischen New York dürfen Versicherungsunternehmen bei der Prämienberechnung das über soziale Medien demonstrierte Verhalten der Versicherten offiziell berücksichtigen. Und nicht zuletzt weiss mittlerweile jeder, dass bei Stellenbewerbungen oftmals Background-Checks zu den Bewerbern über Facebook oder Twitter vorgenommen werden.
Eine Umfrage von Kaspersky, an welcher über 10'000 Menschen auf der ganzen Welt teilnahmen, zeigte, dass zwar knapp die Hälfte aller Befragten weltweit etwas vom System «Social Rating» gehört hatten. In Deutschland und Österreich allerdings beträgt dieser Wert gerade mal 13 %. Und fragte man die Teilnehmer nach ihrem Gefühl gegenüber des Konzepts, sprachen sich 70 % für eine Beschränkung einiger Services aufgrund öffentlichen Verhaltens aus – da wir uns an Strafverfolgungssysteme gewohnt sind, überrascht dies nicht. Allerdings handelt es sich bei «Social Rating»-Systemen leider oft nicht um fair und ausgewogen bewertende Algorithmen.
Da die meisten heute verwendeten Rating-Systeme auf neuronalen Netzen basieren, welche «selbst lernen», ist es sogar für deren Entwickler schwierig bis unmöglich, die tatsächliche Bewertungsgewichtung nachzuvollziehen. «False Positives», bei denen jemand beispielsweise eine schlechte Bewertung hinsichtlich seiner Kreditwürdigkeit erhält obwohl an jener nichts auszusetzen ist, kann ein Leben drastisch einschränken. Es ist also tendenziell gefährlich, un- oder kaum kontrollierten automatischen Systemen die Entscheidungsmacht darüber zu verleihen, welche Menschen welche Möglichkeiten erhalten. Nicht zuletzt sind auch diese Maschinen und Algorithmen nicht vor Korruption sicher: Schaffen es Hacker, sie zu kontrollieren oder mit Viren zu verseuchen, kann eine administrative Katastrophe folgen.
Internetsicherheitslösungen sind deshalb unumgänglich, denn auch «Internet of Things»-Geräte wie Lampen, Home Assistants oder Kühlschränke mit Internetverbindung sind dafür anfällig, als Eintrittspforten für Hacker zu dienen. Mit Kaspersky Internet Security sind Sie auf der sicheren Seite, denn die Softwaresuite schützt Ihre PCs und Mobilgeräte vor unautorisierten Zugriffsversuchen. Dennoch: Versichern Sie sich, dass Sie wo möglich immer starke und einzigartige Passwörter als auch Zweifaktorenauthentifizierung verwenden – und den etwas säuerlichen Kommentar oder das anzügliche Foto senden Sie am besten gar nicht erst los.
Kaspersky Internet Security
Quelle: Kaspersky
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Autor(in) Kaspersky Schweiz

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