Gemalto: «Unsere SIM-Karten sind sicher»

Der SIM-Karten-Anbieter Gemalto gab nach einer ersten Untersuchung der Snowden-Informationen vorsichtig Entwarnung.

von AWP 23.02.2015

Der SIM-Karten-Anbieter Gemalto gibt nach einer ersten Untersuchung der Snowden-Informationen über einen gross angelegten Datendiebstahl durch Geheimdienste vorsichtig Entwarnung. Anfängliche Schlussfolgerungen deuteten darauf hin, dass die in Handys verwendeten SIM-Karten sowie Chips für Bankkarten, Pässe und andere Produkte sicher seien, erklärte das Unternehmen am Montag.

Nähere Details zu der Untersuchung soll es erst bei einer Pressekonferenz am Mittwoch geben. Gemalto rechne nicht mit einer erheblichen finanziellen Belastung, hiess es ergänzend.

Wer hat jetzt Recht?

Laut vergangene Woche veröffentlichten Unterlagen brüsteten sich der US-Abhördienst NSA und sein britischer Partner GCHQ damit, Verschlüsselungscodes für SIM-Karten von Gemalto gestohlen zu haben. Mit diesen Schlüsseln könnte man unter anderem mit relativ wenig Aufwand Handy-Telefonate abhören. Die genaue Dimension des Diebstahls ging aus den Dokumenten nicht hervor. Die Dokumente stammten aus dem Fundus des Informanten Edward Snowden. Gemalto hatte sich in einer ersten Reaktion sehr besorgt gezeigt und eine gründliche Untersuchung angekündigt


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