News 21.05.2003, 11:30 Uhr

Linux-Verband: Ausschluss der SCO möglich

Der deutsche Linux-Verband will am 5. Juni über einen möglichen Ausschluss der Unix-Firma SCO diskutieren. Die SCO geriet in letzter Zeit durch verschiedene Anti-Linux-Kampagnen unter starken Beschuss.
Nach eigenen Aussagen beobachtet der Vorstand des LIVE Linux-Verbands [1] die Aktivitäten seines Mitgliedunternehmens SCO mit Sorgen. In einem Schreiben habe er die Geschäftsleitung der Unix-Firma zur Einhaltung der Verbandssatzung aufgefordert. Diese verlange nicht nur "die Erhaltung der freien Verfügbarkeit des Betriebssystems Linux", sondern enthalte auch eine Selbstverpflichtung der Mitglieder, "sich für die freie Verfügbarkeit von Linux als Basisbetriebssystem einzusetzen". Das Versenden von Drohbriefen, in denen Linux-Anwendern unbewiesene Rechtsverletzungen vorgeworfen wurden [2], sei ein inakzeptabler Akt. Die SCO solle ihre Behauptungen, dass bei der Entwicklung von Linux geistiges Eigentum der Firma gestohlen wurde, umgehend beweisen. Man werde die Stellungnahme der SCO am 5. Juni im Vorstand diskutieren und auch über einen möglichen Ausschluss des Unix-Unternehmens bestimmen.


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