News 17.09.2015, 09:15 Uhr

Das YotaPhone 3 wird günstiger und kommt schon Anfang 2016

Yota Devices und die chinesische Smartphone-Schmiede ZTE sind eine Kooperation eingegangen. Erscheinen soll das nächste YotaPhone schon Anfang 2016.
Das nächste Russen-Phone mit rückseitigem E-Ink-Display wird zusammen mit den Chinesen gebaut. Während die Vorgänger noch in Singapur fabriziert wurden, wird der Nachfolger nun in Kooperation mit dem chinesischen Hardware-Fertiger ZTE gebaut.

YotaPhone 3 wird 30 Prozent günstiger

«Die Partnerschaft beinhaltet sowohl die Produktion einer neuen Generation von YotaPhone-Smartphones als auch die Entwicklung und Integration mobiler Dienste und Software», schreiben die beiden Hersteller in einer Pressemitteilung. Erstmals wird auch ein ungefährer Launch-Termin genannt: Das «YotaPhone 3», wie es offiziell genannt wird, soll schon anfangs 2016 erscheinen. Die Zusammenarbeit kam aus Kostengründen zustande, um bei der Produktion zu sparen. So soll der nächste Smartphone-Doppelseiter zum Einführungszeitpunkt um bis zu 30 Prozent günstiger sein.

Vermutlich mit schärferem E-Ink-Bildschirm

Zu den technischen Spezifikationen werden bisherige Gerüchte nicht bestätigt. Allerdings hat Yotas Managing Director erst vor ein paar Monaten gegenüber TechnoBuffalo ein paar interessante Aussagen zu den Eckdaten gemacht: Wie fast zu erwarten, wird das nächste Doppel-Smartphone mit einem schnelleren Prozessor (vermutlich von Qualcomm) und einem noch schärferen E-Ink-Display ausgestattet sein. Ausserdem dürfe man sich auf eine Kamera mit höherer Auflösung freuen.

Verbesserungswürdige Aspekte

Das letzte YotaPhone hat damals in unserem Test sehr gut abgeschnitten. Nutzt man den E-Ink-Bildschirm beim YotaPhone 2 oft, hält der Akku erstaunlich lange durch. Man darf wirklich hoffen, dass Yota Devices und ZTE vor allem an der Kamera feilen, zumal diese im Dunkeln nicht so scharfe Bilder schiesst. Eher spärlich gab sich der Hersteller seither mit Yota-eigenen Anwendungen und Android-Updates (abgesehen vom letzten Android-5.0-Update), wobei die Russen lobenswerterweise z.B. die Stagefright-Lücke sehr schnell gepatcht haben.

Autor(in) Simon Gröflin


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