News 22.04.2008, 11:51 Uhr

Energiesparfunktion - was ist das?

Bei höchstens zehn Prozent aller Unternehmens-PC sind nach Schätzung der US-Umweltschutzbehörde EPA die Energiesparfunktionen aktiviert.
Nur bei einem Bruchteil der Firmenrechner sind die Energiesparfunktionen aktiviert. Damit werden laut der Environmental Protection Agency (EPA) unnötig Energie vergeudet und CO2-Emissionen erzwungen. Schuld daran ist vermutlich nicht zuletzt Windows XP. Anders als bei dessen Nachfolger Vista können Systemadministratoren beim älteren Microsoft-Betriebssystem die Energiesparfunktionen von PC nicht nativ über das Netzwerk steuern.
Weil aber XP noch eine ganze Weile weiterleben wird, hat die EPA jetzt sogar das kostenlose Tool "EZ GPO"(Group Policy Objects) entwickeln lassen. Systemverwalter können damit das Power Management von XP-PC steuern. Die EPA schätzt, dass aktiviertes Power Management bei einer typischen Installation von 1000 PC im Jahr 40 000 Dollar sparen kann. Mit den eingesparten 400 000 Kilowattstunden liessen sich 220 Durchschnittshaushalte beleuchten. Umgerechnet in CO2 entspräche die Entlastung 300 Tonnen oder dem Jahresausstoss von 50 Pkw.
Dumm nur, dass viele IT-Abteilungen nach schlechten Erfahrungen mit ferngesteuerter Energieverwaltung diese Option ausgeschaltet haben oder sogar nur noch PC bestellen, bei denen die Funktionen gleich ganz deaktiviert sind.


Kommentare

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Coleopterum
23.04.2008
Ich finde auch toll, dass jeder den tollen Bezier-Screensaver aus ca. Win95 Zeiten spazieren fahren muss. Halt, nicht jeder, einige blenden lieber ihren Namen ein, der nervös von Bande zu Bande saust. :( Warum nicht wenigstens den Bildschirm in Standby schicken? Die Sekunde "Produktivitätsverlust" sollte sich jeder leisten können. Sonst einfach einmal wöchentlich eine lustige PP-Präsentation unbesehen löschen, damit ist der Produktivitätsverlust wieder für einen Monat ausgeglichen.