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Die Schweiz bleibt Emotet-Spielwiese

Gemäss der Malware-Top-Ten von Check Point bleibt der Online-Banking-Trojaner «Emotet» in der Schweiz weit verbreitet. Dieser mutiert zudem zunehmend zur Allzweckwaffe.

von Jens Stark 14.11.2019

Check Point Software Technologies ermittelt jeden Monat die Malware-Typen, die auf Unternehmensrechnern der Schweiz und weltweit am stärksten vertreten sind. Das Resultat ist eine «Most Wanted»-Liste für Schadsoftware.

Im Oktober führt einmal mehr der Banken-Trojaner Emotet die Liste an. Dieses Mal muss er sich – ungleich zum Vormonat – nicht einmal die Top-Position mit dem RAT (Remote-Access-Trojaner) AgentTesla teilen, da dieser auf Platz 4 abgerutscht ist.

Emotet ist nicht nur sehr präsent auf Schweizer Firmenrechnern, er scheint auch vielseitiger geworden zu sein. Wie Check-Point-Experten kommentieren, hat Emotet sein Dasein als reiner Banking-Trojaner mittlerweile aufgegeben. Stattdessen dient er den Cyberkriminellen als Verteilplattform für andere Malware und bösartige Kampagnen. Zudem verwendet Emotet diverse Techniken, um seinen Fortbestand zu sichern und eine Entdeckung zu verhindern. Mittlerweile wird er auch als bösartiger Anhang per Mail verschickt.

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