News 09.12.2016, 12:10 Uhr

Autodieb von BMW per Funk eingesperrt

Der Polizei in Seattle hat einen Autodieb zeitgemäss überführt.
Das Zeitalter der Connected Cars bietet eben auch Chancen. Der Polizei im kalifornischen Seattle ist diesem Blog-Eintrag zufolge ein besonderer Coup gelungen, der wohl Autodiebe solcher Fahrzeuge in Zukunft abschrecken soll. Die Story in Kürze: Ein Täter soll einen 550er-BMW unverschlossen vorgefunden haben, wobei sich der Schlüssel noch im Auto befand. Seine Spritztour übers Wochenende endete aber abrupt, als der Besitzer des Wagens die Polizei einschaltete. Diese kontaktierte daraufhin BMW. Mithilfe der vernetzten Daten konnte die Polizei schnell die Fährte aufnehmen. Offenbar hielt der Dieb sogar bei laufendem Motor noch ein Nickerchen. Die ideale Gelegenheit, um den Autoklauer aus der Ferne im Auto einzusperren. Die Massnahme zeigte denn auch Erfolg: Die Polizei hatte leichtes Spiel und musste nur noch vor Ort einrücken, um den eingesperrten Dieb zu überführen. Im Anschluss weckten die Beamten den Verdächtigen, der sich noch verdutzt zur Wehr setzen wollte.
Auch Swisscom forscht an den Möglichkeiten der vernetzten Daten
Ein bisschen beängstigend ist das Beispiel, was mit Connected Cars alles möglich ist, schon. Allerdings war wohl der Bestohlene auch aus einem anderen Grund mehr als erleichtert: Der Wagen gehörte ihm nicht einmal. Er selber hatte ihn sich von einem Kollegen nach dem Tag seiner Hochzeit ausgeliehen. Daher ist den vernetzten Autos wohl auch eine positive Zukunft beschieden, wenn auch verantwortungsloser Umgang, oder mit anderen Worten «Dummheit», besser geschützt wird.

Autor(in) Simon Gröflin


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