Messenger-Dienst 11.08.2020, 08:00 Uhr

Threema startet Videotelefonie-Funktion

Ob mit Oma oder den Arbeitskollegen: Spätestens seit der Corona-Pandemie ist Videotelefonie nicht mehr wegzudenken. Der Messengerdienst Threema will jetzt auch eine entsprechende Funktion anbieten.
(Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)
Der Messenger-Dienst Threema bietet ab dem 10. August 2020 eine Funktion für Videotelefonate. Besonderes Augenmerk liegt dabei – wie auch beim Austausch von Nachrichten – auf Sicherheit, also der Verschlüsselung von Daten, teilt das Schweizer Unternehmen mit. Den Angaben nach kann ausser den Gesprächsteilnehmern niemand auf die Videos zugreifen, auch Threema selbst kann die Gespräche nicht mitschneiden.
Nach einer längeren Beta-Phase sind Ende-zu-Ende-verschlüsselte Videoanrufe nun offiziell
Quelle: Screenshot/PCtipp.ch
Threema lässt sich komplett ohne die Angabe von personenbezogenen Daten wie Mail-Adresse oder Handynummer nutzen, die App braucht auch keinen Zugriff auf das Adressbuch. Nutzer können aber freiwillig weitere Daten angeben, um Kontakte zu verifizieren.
Einen Videoanruf verwenden Sie, indem Sie wie gewohnt einen Threema-Anruf starten. Anschliessend sehen Sie oben rechts ein Kamera-Symbol, auf das Sie tippen, um die Video-Übertragung zu starten. Die angerufene Person kann wählen, ob sie die Kamera ebenfalls einschalten möchte, oder nicht. Somit sind auch Einweg-Videonaufe möglich.
Die aktuelle Threema-Version mit der neuen Funktion trägt die Nummer 4.4 (Android) beziehungsweise 4.6 (iOS).

Autor(in) dpa




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