News 23.10.2003, 12:15 Uhr

Gator will sich reinwaschen

Der Hersteller von Werbesoftware versucht auf rechtlichem Wege zu verhindern, dass ihm vorgeworfen wird, Spyware zu produzieren.
Gator dürfte vielen Internetanwendern kein Unbekannter sein. Seine Werbesoftware wird mit vielen kostenlosen Tools, unter anderem auch KaZaA, mitinstalliert. Der Benutzer bemerkt dies spätestens, wenn beim Surfen ständig neue, lästige Pop-up-Fenster aufspringen. Die Werbesoftware registriert zusätzlich gewisse Surf-Gewohnheiten des Anwenders und übermittelt diese an Gator. Deshalb gilt das Unternehmen in Internetkreisen als Hersteller von Spyware. Dies stösst Gator sauer auf. Der Konzern hat nun laut Cnet [1] den Anti-Spyware-Hersteller PC Pitstop per Klagedrohung dazu gebracht, auf seinen Webseiten Gator nicht mehr mit Spyware in Zusammenhang zu bringen. Schliesslich sei seine Software keine richtige Spyware, da sie den Benutzer über ihr Verhalten informiere und der Anwender zudem ein Gratisprogramm als Gegenwert erhalte, definiert Gator den Unterschied. Verschiedene Anti-Spyware-Hersteller sollen nun aus Angst vor einer möglichen Klage ebenfalls ihre Webseiten zu Gunsten Gators abgeändert haben, wie Cnet meldet.


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