News 16.06.2016, 08:03 Uhr

Microsoft behebt kritische Bugs, Adobe arbeitet daran

Zum Patchday verteilt Microsoft wieder zahlreiche Updates, auch für Uralt-Bugs. Adobe feilt noch an Patches für kritische Lücken.
Microsoft verteilt momentan im Rahmen des Patchdays 16 Update-Pakete für Windows, Office, den Internet Explorer und andere Tools. Fünf der Pakete werden von den Redmondern als kritisch eingestuft. Nutzer sollten die Aktualisierungen entsprechend zeitnah aufspielen.
Die Patches beheben unter anderem kritische Sicherheitslücken in Office, dem Internet Explorer und Edge, die Angreifern erlauben, über manipulierte Webseiten und Office-Dokumente die Zugriffsrechte des aktuell angemeldeten Nutzers zu erlangen. Im schlimmsten Fall können Hacker dadurch Administrationsrechte erhalten und die Kontrolle über das System übernehmen.
Wie gewohnt werden die Aktualisierungen automatisch über Windows Update heruntergeladen und installiert. Wer die automatische Installation deaktiviert hat, der muss diese manuell über Windows Update anstossen. Alternativ lassen sich die Patches auch manuell über das Microsoft Security TechCenter herunterladen und aufspielen.

Adobe liefert Patches nach

Während Microsoft pünktlich zum Patchday seine Aktualisierungen liefert, müssen sich Nutzer von Adobes Flash Player aktuell noch gedulden. Der Hersteller hat das Update aufgeschoben, um eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2016-4171) zu beheben, die bereits von Cyber-Kriminellen für Attacken genutzt wird.
Adobe will das Update bis zum 16. Juli nachreichen. Bis dahin sollten Nutzer auf die Verwendung des Tools verzichten und den Flash Player nach Möglichkeit deaktivieren oder deinstallieren. Viele Web-Dienste sind mittlerweile ohnehin auf HTML5 umgestiegen. Wer Flash nicht unbedingt benötigt, der sollte daher besser ganz auf das Browser-Plugin verzichten.


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