News 29.11.2017, 07:46 Uhr

Weihnachtspost mit bösen Überraschungen

Betrügereien mit E-Mails haben zur Weihnachtszeit Tradition. Eset mahnt sowohl Anwender als auch Empfänger zu vorsichtigem Umgang mit virtueller Glückwunschpost.
Eset warnt in einer Mitteilung vor leichtsinnigem Umgang mit virtuellen Grusskarten. Erst recht zur Weihnachtszeit sollten sowohl Anwender solcher Dienste als auch Empfänger zweimal hinschauen, da auch Cyberkriminelle die sogenannten E-Cards schon längst für sich entdeckt hätten. 

Weihnachten – die «heilige» Zeit

Wenn man auf elektronische Post mit unpersonalisierten Anreden wie «Sehr geehrter Herr» oder «Lieber Freund» stösst, sollte man vorsichtig sein. Im Zweifelsfall lohnt sich ein zweiter Blick auf die E-Mail-Adresse oder die Adresse der verlinkten Webseite. Wovor aber der europäische Security-Anbieter besonders warnt: Auch wer selbst E-Cards erstellen möchte, sollte unbedingt auf seriöse Anbieter setzen. Viele grosse E-Mail-Provider bieten solche Dienste zudem kostenlos an. Das Problem: Fallen Opfer auf unseriöse Anbieter rein, hätten diese schnell Zugriff auf ganze Adresslisten des Opfers. Daher können infiltrierte Weihnachtsgrüsse sogar von bekannten Absendern stammen. 

So schützen Sie sich vor Missbrauch

Hat man persönliche Passwörter und Daten in einem Formular preisgegeben, erhält man anstelle der Weihnachtsgrüsse unter Umständen schnell unzählige Werbemails, denn persönliche Daten könnten auch von Missetätern an Werbetreibende weiterverkauft werden. Spätestens dann, warnt Eset, sei dringendes Handeln angesagt. In diesem Fall soll man sofort sämtliche Passwörter ändern und bei neuen Mails besondere Vorsicht walten lassen. Um sich vor bösen Anhängen wie Trojanern zu schützen, empfiehlt es sich, regelmässig die neusten Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und die persönliche Antiviren-Software einzuspielen.

Checkliste von Eset

  • Nur E-Cards seriöser Anbieter nutzen.
  • Keine E-Mails unbekannter Absender öffnen.
  • Auch bei bekannten Absendern vorsichtig sein.
  • Im Zweifelsfall Links und Absenderadresse prüfen.
  • Keine Dateianhänge öffnen.
  • Den Virenschutz auf dem neusten Stand halten.

Autor(in) Simon Gröflin


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