News 13.02.2006, 10:30 Uhr

Windows AntiSpyware mag Symantec nicht

Microsofts Antispyware-Programm hat nicht nur Schädlinge, sondern auch Sicherheitsprodukte des Norton-Herstellers auf dem Kieker.
Nach dem letzten Update soll Windows AntiSpyware die Virensignaturen von Norton AntiVirus kurzerhand als Passwortdieb namens PWS.Bancos.A klassifiziert haben. Dies berichtet Washington-Post-Autor Brian Krebs in seinem Blog [1]. Wer dem Microsoft-Tool Folge leistete und den vermeintlichen Schädling löschte, erlebte jedoch eine böse Überraschung: Die Symantec-Software gab den Geist auf, der Rechner war nicht mehr gegen Viren geschützt.
Mcrosoft hat das Problem gegenüber Brian Krebs bestätigt und ein Update gegen den fatalen Fehlalarm veröffentlicht [2]. Mit der aktuellen Antispyware-Signatur 5807 sollen sich das Microsoft-Programm und Symantecs Virenjäger wieder vertragen. Betroffen war laut dem Redmonder Konzern aber nicht der Norton-Virenschutz, sondern nur die Versionen 7, 8, 9 und 10 von Symantec AntiVirus Corporate Edition sowie die Versionen 1, 2 und 3 von Symantec Client Security.


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