Juniper-Research-Studie 03.05.2020, 21:30 Uhr

Anzahl der weltweit genutzten Sprachassistenten wird 2024 Bevölkerung überholen

Eine Studie von Juniper Research zeigt, dass in vier Jahren mehr als 8,4 Milliarden Sprachassistenten weltweit genutzt werden. Am häufigsten werden Voice Assistants über Smartphones genutzt werden.
Obwohl Sprachassistenten in immer mehr elektronischen Produkten implementiert werden, erwartet Juniper Research, dass Smartphones ihre Dominanz in der Nutzung fortsetzen werden.
(Quelle: Pixabay )
Laut einer aktuellen Studie von Juniper Research, werden bis 2024 mehr als 8,4 Milliarden digitale Sprachassistenten über Geräte genutzt werden. Damit wächst die Nutzung von Voice Assistants um 113 Prozent im Vergleich zu den 4,2 Milliarden Sprachassistenten, die voraussichtlich bis Ende 2020 genutzt werden. Dabei verzeichnen Kfz-Sprachassistenten und solche, die an Fernsehgeräte angeschlossen sind, die höchste Wachstumsrate. "Die Gewohnheiten in der Art und Weise, wie Geräte benutzt werden, werden die Möglichkeiten für die Nutzung von Sprachassistenten einschränken", so Co-Autor der Studie, James Moar. "Anbieter sollten sich daher auch darauf konzentrieren, die Nutzung ebenso stark zu fördern wie den Verkauf von Geräten".
Obwohl Sprachassistenten in immer mehr elektronischen Produkten implementiert werden, erwartet Juniper Research, dass Smartphones ihre Dominanz in der Nutzung fortsetzen werden. Andere Geräte werden in vielen Märkten vergleichsweise weniger genutzt werden. Zudem geht aus der Studie hervor, dass digitale Sprachassistenten vor allem für die Nutzung im Arbeitsumfeld entwickelt werden, dieser Markt ist vergleichsweise jedoch relativ klein. Denn weniger als 354 Millionen PCs werden über aktive Sprachassistenten verfügen, insbesondere nachdem Microsoft Cortana verabschiedet. Aus diesem Grund empfiehlt Juniper Research, dass Unternehmen, die Sprachassistenten für den PC-Markt anbieten, diese als Teil eines breiteren Ökosystems der Geräte- und Datenverwaltung anbieten.

Christina Ebner
Autor(in) Christina Ebner


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