UPC stellt Abos um: moderner, schneller – und teurer

UPC möchte die Infrastruktur der Kunden modernisieren. Gewisse Optionen bringen aber Mehrkosten für die Kunden mit sich.

von Florian Bodoky 15.08.2019

Wie der Tages-Anzeiger berichtet, erhalten derzeit einige UPC-Kunden ein Schreiben ihres Providers, welches auf das Auslaufen ihrer Abo-Pakete hinweist. Als Ersatz will UPC auf ein aktuelleres Abonnement umstellen – das sogenannte Entertainment UPC TV 600.

Wie UPC-Sprecher Bernhard Strapp gegenüber PCtipp mitgeteilt hat, handelt es sich dabei um ein über zwei Jahre andauerndes Modernisierungsprogramm, dessen Zweck es sei, den UPC-Kunden ein besseres und moderneres TV-Erlebnis zu ermöglichen. So sehe die Umstellung auch vor, die veraltete HD-Mediabox durch die neuste UPC-Hardware zu ersetzen. Zusätzlich biete UPC auch ein sechsmonatiges, kostenfreies Probe-Abo des hauseigenen Sportsenders MySports Pro an und die Surf-Geschwindigkeit im neuen Abo erhöhe sich von 500 auf 600 Mbit/s.

Das Problem: die Kosten. Es fallen nämlich 99 Franken monatlich an. Offenbar eine Preiserhöhung für die meisten Kunden. Auch nach sechs Monaten, wenn das MySports-Pro-Abo – sofern nicht anders gewünscht – abgestellt wird, ändert sich dieser Preis nicht.

Wer von diesen Plänen betroffen, aber nicht einverstanden ist, kann zwischen zwei Alternativen wählen. Ein Abonnement für 89 Franken monatlich, das dann aber weder MySports Pro, Premium Plus noch Phone CH (eine schweizweite Festnetz-Flatrate) enthält. Oder aber ein Abonnement für 79 Franken monatlich, das dann aber bei der Surfgeschwindigkeit einspart (300 Mbit/s). Die Alternative zur Alternative heisst dann lediglich: Kündigung. Für den Entscheid haben die Kundinnen und Kunden gemäss Bernhard Strapp einen Monat Zeit.

Tags: UPC

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