News 25.07.2013, 09:27 Uhr

Kontaktdaten verschleiern

Nicht selten widerfahren aber Internetshoppern nervige Spam-Mails, Newsletters oder gar Werbeanrufe. Kein Wunder. Die Firmen haben ja Ihre Kontaktdaten. Mit einem praktischen Browser-Plugin verschleiern Sie Ihre Kontaktdaten.
Sobald man ins E-Mail-Feld eines Standard-Webformulars gelangt, kann eine virtuelle Adresse gewählt werden
Update (26.07.2013: 15:50) MaskMe ist ein Browser-Plugin für Chrome und Firefox, das beliebig viele fiktive E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Kreditkartennummern zur Verfügung stellt. Mit den fingierten E-Mail-Adressen bzw. Kontaktnummern lassen sich die realen Kontaktdaten tarnen. Sollte mit der Zeit ein Anbieter mit Spam nerven, wird einfach die für den fraglichen Dienst gewählte Maske wieder gelöscht. Alles, was der vermeintliche Anbieter nach erfolgtem Zahlungseingang je zu Gesicht bekommen hat, ist die Firma Albine.
Das Ganze funktioniere auch mit Telefonnummern. Wir haben die Standard-Version angetestet. Und sie funktioniert! Die Standardversion ermöglicht aber nur das Verschleiern von E-Mail-Adressen. Auch das Weiterleiten von Mails, die beim virtuellen Konto eingehen, ist per Mausklick möglich.
Erste Schritte
MaskMe wird, nachdem der Download-Link angeklickt wurde, heruntergeladen – und schon ist das Tool im Browser integriert. Das Erste, was dann kommt, ist die Aufforderung, Ihre E-Mail-Adresse einzugeben. Diese wird dann automatisch zu Ihrer ersten Standard-Mail-Maske. Wenn Sie künftig im Web aufgefordert werden, eine E-Mail-Adresse anzugeben, poppt automatisch MaskMe in einem Fester auf und macht Ihnen den Vorschlag, eine der angelegten Mailmasken zu wählen.
Es kann eine Liste beliebig vieler virtueller Adressen erstellt werden
Es lassen sich beliebig viele virtuelle E-Mail-Adressen einrichten. Dann entscheidet man sich für einen primären Tarner. 
Temporäre Maileingänge der virtuellen Mailadressen (Browser-Ansicht): Eingehende Mails lassen sich auch (unkompliziert) an die reale Mailadresse weiterleiten
Für weitere Optionen wie Telefon- und Kreditkartenverschlüsselung muss ein «Upgrade» gekauft werden. Für ein Upgrade zum Premium-Account stehen auch den Mobilapplikationen alle Dienste zur Verfügung: Es gibt auch Apps für Android und iOS, welche aber nur mit Premium Account richtig nutzbar sind.
Das Upgrade zur Premium-Version kostet fünf US-Dollar pro Monat

Autor(in) Simon Gröflin


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