Tipps & Tricks 31.03.2021, 09:00 Uhr

iCloud-Speicher voll? So schaffen Sie Platz

Meldet Ihr iPhone einen vollen iCloud-Speicher? So schaffen Sie Abhilfe.
Wenn der iCloud-Speicher knapp wird, Sie aber keinen zusätzlichen Speicher kaufen möchten, können Sie den Inhalt verwalten. Das funktioniert wie folgt:
So schaffen Sie Platz in der iCloud
Quelle: PCtipp.ch
  1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres iPhones (Zahnrad-Icon).
  2. Tippen Sie auf Ihren Namen.
  3. Tippen Sie auf iCloud.
  4. Tippen Sie auf den Punkt Speicher verwalten.
  5. Nun gehts zu Backups.
  6. Jetzt wählen Sie den Punkt Dieses iPhone.
  7. Sie sehen nun alle Apps, die Daten in der iCloud ablegen.
  8. Stellen Sie den Schalter der gewünschten App auf Grau.



Kommentare

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karnickel
31.03.2021
"Auf grau" bedeutet nun wohl aber, dass Dateien/Daten der entsprechend damit abgewählten Option nicht mehr gesichert sind, nicht? Jene sind also nur gerade auf dem einen Gerät vorhanden. Mein Schwager liebt Apple. Vor allem, dass er alle paar Jahre sein iPhone auswechseln kann und direkt all seine Foto wieder angezeigt bekommt. Er prahlt, wie er einzig auf dem Telefon all seine Foto aus all den Jahren übers Display hervorstreichen und sich anschauen kann. Natürlich hat er die Synchronisation in die iCloud aktiviert, jedoch seit jeher nur die Mindestgrösse (sind glaub 5GB) in Betrieb. Was er nicht bedenkt ist, dass diese Cloud seine älteren Bilder einfach in der Grösse einstampft, damit 5GB quasi ewig reichen werden. Ich weiss nicht, wie Apple dieses Feature nennt. Ich möchte es selber aber nicht haben.

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Klaus Zellweger
01.04.2021
Was er nicht bedenkt ist, dass diese Cloud seine älteren Bilder einfach in der Grösse einstampft, damit 5GB quasi ewig reichen werden. Da wird überhaupt nichts eingestampft. Kein einziges Bit.

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Geoffrey
01.04.2021
Was er nicht bedenkt ist, dass diese Cloud seine älteren Bilder einfach in der Grösse einstampft, damit 5GB quasi ewig reichen werden. Ich weiss nicht, wie Apple dieses Feature nennt. Ich möchte es selber aber nicht haben. Bei diesem Feature geht es darum, wenn der Gerätespeicher kleiner ist als der iCloud Platz. Dann wird angeboten, die Fotos auf dem Gerät in kleinerer Auflösung zu speichern. Das reicht für eine gute Voransicht in der Fotos App. Wird ein Foto dann ganz geöffnet, wird es von iCloud in der originalen Auflösung nachgeladen und so angezeigt. Verloren geht da gar nichts, ausser iCloud brennt ab. geoffrey

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karnickel
03.04.2021
@Geoffrey Selber habe ich keine iCloud in Betriebund schon gar keine voll. Die Untersuchung bei einem mitwirkungsbereiten Bekannten hat allerdings gezeigt, dass wenn auf Grund zu vieler einzelner Foto in der iCloud die 5GB voll sind, man noch immer tausende Foto "nachreichen" kann, ohne dass: Einfach, indem die Foto in der Cloud schlechter werden. Das was Du beschrieben hast, ist eine zusätzliche Funktion. Wenn das Gerätchen weniger Speicher als die iCloud hat, wird das von Dir beschriebene Verhalten also vor der Überfüllung der Cloud eintreten. Kurzer Exkurs: Viele andere Clouds melden in dem von mir beschriebenen Fall einfach, dass nun der Platz erschöpft sei und man ggf. Inhalte löschen solle. Dies überlässt es dem Kunden zu entscheiden, ob bestimmte Aufnahmen in schlechterer Qualität nochmals hochgeladen werden sollen. Natürlich hat man damit dann auch die Arbeit - ein Kompromiss gegen ein fremdbestimmte Funktionsweise, nichts weiter.

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karnickel
03.04.2021
Da wird überhaupt nichts eingestampft. Kein einziges Bit. @Klaus Zellweger Wie genau funktioniert es in der iCloud, dass nach vier Jahren extensiven Bilder- und Videoschiessens die ursprünglich zur Verfügung gestellten 5GB niemals erschöpft sind und keine alten Aufnahmen entfallen?

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karnickel
10.04.2021
@Klaus Zellweger Habe mir das nochmals angeschaut. Hatte nämlich eine jahrealte Foto von meinem Schwager erhalten. Diese weist eine komische Rasterung auf, so wie von einem alten Handscanner aus den Neunzigern. Ist also wirklich eingestampft bis knapp vor Unkenntlichkeit. Ich habe wohl einen Überlegungsfehler gemacht und es ist einzig die Funktionsweise wie von Dir geschildert in Betrieb. Das Endgerät (iPad, iPhone) gibt mit seinem Speicher den Füllstand und somit den Komprimierungsgrad vor. Erst nachgelagert würde die iCloud limitierend. Da die Leute wohl weniger Speicher für Multimedia in den Gerätchen als in der Wolke zur Verfügung haben, passt dies zusammen. Man kann also indirekt in den Komprimierungsgrad eingreifen, indem man manuell Inhalte auslagert oder dies über den Fotostream automatisiert. Fotostream ist ein separater Mechanismus, der Inhalte der mobilen Geräte auf einen Mac oder Windows-PC bringen kann. Diese laufen dann nicht ins Kontigent der iCloud. Es wird also in einem solchen Fall nirgendwo komprimiert. Nimmt man Dateien aus den Fotostream-Ordner der stationären Geräte raus, um sie woanders zu speichern, wird der zugehörige Speicher auf den Mobilgeräten freigegeben und man kann diese Dateien dort nicht mehr erreichen. Dies kann für Leute hilfreich sein, die nicht in eine iCloud investieren möchten, weil sie am Desktop möglicherweise eine andere Cloud zur Sicherung nutzen.