So fotografieren Sie die (partielle) Sonnenfinsternis

Objektiv und Motivwahl

Je grösser Sie die Sonne im Bild haben möchten, desto länger muss Ihre Brennweite sein. Ganz einfach. Für grössere Aufnahmen der Sonne sind Brennweiten ab 300 mm passend. Mit dem Smartphone sind Sie hier chancenlos.
Grundsätzlich gibt es zwei Grundkompositionen, die bei einer Sonnenfinsternis besonders Sinn machen: Die verdunkelte Sonne an sich, oder die Sonne im Kontext der Landschaft. Beim zweiten Sujet liegt die Schwierigkeit besonders darin, die grossen Helligkeitsunterschiede zwischen der Sonne und der Landschaft zu korrigieren. Eine einfache Methode ist es, die Balance komplett aus dem Fenster zu werfen und eher dunkel zu belichten. Die Silhouetten einer Landschaft vor einer Sonnenfinsternis geben meistens spektakuläre Bilder ab.
Ein weiteres Hindernis ist es, die Sonne in den Kontext einer Landschaft einbinden zu können. Gut dafür eignen sich steile Hänge, Berge und Bäume. Glücklicherweise gibt es davon hierzulande genug. In der Stadt können auch Gebäude und andere grosse Konstruktionen einen Referenzpunkt geben.
Sollten Sie nicht über die nötige Ausrüstung verfügen, machen Sie aus der Not eine Tugend und drehen Sie sich um. Fotografierende Menschenscharen auf einem Hügel geben auch ein gutes Sujet ab.



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