Tipps & Tricks 01.04.2014, 09:02 Uhr

Doppelt sicher mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Onlinedienste lassen sich vermehrt mithilfe einer Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern. PCtipp erklärt am Beispiel von Google, Microsoft und Facebook, wie das geht.
Google Authenticator ist eine beliebte App für temporäre Zugangscodes
Die Sicherheit ist bei Onlinediensten immer ein heisses Thema. Unsichere Passwörter oder Hacker sind grosse Risiken, die zum Kontrollverlust über Onlinekonten und unter Umständen zum Diebstahl sensibler persönlicher Daten führen können. Um die Nutzer besser vor diesen Szenarien zu schützen, führen immer mehr prominente Webdienste die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Dabei wird ausser der obligatorischen Benutzernamen-Passwort-Kombination ein weiteres Sicherheitselement für die Anmeldung benötigt.
Das kann zum Beispiel ein Kartenlesegerät sein, wie es teilweise beim Onlinebanking verwendet wird. Bei den meisten Webdiensten kommt jedoch das Handy als zweites Sicherheitselement zum Einsatz: Entweder schickt der Anbieter einen temporären Zugangscode per SMS an das Handy des Nutzers oder ein solcher Code wird über eine App zufällig generiert. In beiden Fällen muss der Code zusätzlich zum Passwort angegeben werden, um sich erfolgreich anzumelden.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist mit wenigen Klicks aktiviert
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit wesentlich. Fällt das Passwort eines Onlinekontos einem Gauner in die Hände, kann er sich nicht mit dem gestohlenen Konto anmelden, da ihm der zweite Authentifizierungskanal (das Handy des Nutzers) fehlt. Sie bringt aber auch Nachteile mit. So ist das Anmeldeverfahren umständlicher und zeitraubender. Ausserdem ist man von seinem Handy (oder einem anderen zusätzlichen Element) abhängig. Der Verlust des Mobiltelefons kann zum Problem werden, falls man sich nicht absichert.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist – abgesehen von hochsensiblen Diensten wie E-Banking – in der Regel optional. Falls ein Dienst diese Möglichkeit der Anmeldung bietet, muss sie erst in den Einstellungen aktiviert werden. Wir zeigen Ihnen anhand der Webdienste von Google, Microsoft und Facebook, wie Sie dies tun können und was Sie dabei beachten sollten.
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