Surface: Microsoft-Tablet im Test

Surface-Software und Fazit

Die Grundausstattung mit Software und Apps gleicht einem spartanisch eingerichteten Windows-System. Windows RT bringt gerade die nötigsten Funktionen mit, will aber aus dem App-Store gerne angereichert werden. Dafür muss der Tester seine Microsoft-Kontodaten hinterlegen – nicht aber seine Kreditkartennummer. Der Store füllte sich in den vergangenen Tagen zusehends. Die Zahl von anfangs 50 Programmen ist mittlerweile auf über 150 gewachsen. Allerdings fehlen noch echte Glanzlichter – zum Beispiel aus dem Hause Adobe.
Ein Highlight bietet Microsoft selbst mit dem vorinstallierten Office 2013. Excel, OneNote, PowerPoint und Word sind gratis dabei – in Englisch schon final, in Deutsch noch als Release Preview. Die Produktivitätsanwendungen besitzen einen kaum merklich verringerten Funktionsumfang vergleichen mit den Desktop-Varianten. Allerdings ist laut Lizenzbedingungen die Nutzung von Word & Co. für kommerzielle Zwecke nicht erlaubt.
Fazit: solides Tablet mit Luft nach oben
Surface mit Windows RT ist mit Stand von heute nicht mehr als ein Zusatzgerät zu einem «richtigen» Computer. Wer nun an iPad und Android-Tablets denkt, verkennt das Potenzial. Beide Plattformen sind zwei Jahre auf dem Markt, die Hardware fortentwickelt, die App-Stores gefüllt. Surface und Windows RT können durch zwei Oberflächen sowie eine gute Ausstattung auf der Hardware- und der Software-Seite mehr als die Tablets der ersten Generation. Microsoft muss sich den Vorwurf anhören, dass Surface erst jetzt auf den Markt kommt. Wünschenswert wäre, dass sich das Windows-RT-Ökosystem ebenso schnell entwickelt wie iOS und Android. Surface bietet dafür eine solide Plattform.



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