Test 18.05.2020, 09:00 Uhr

PCtipp-Testbericht Google Nest Wifi

Google erweitert sein verhältnismässig spärliches Hardware-Sortiment in der Schweiz und lanciert hier den smarten Mesh-Router Nest Wifi. Wir durften diesen testen.
Google Nest WiFi
(Quelle: Google )
Eins vorneweg: Den Nest WiFi gibt’s als Solo-Router und im Set mit einem Access Point (AP). In unserem Test behandeln wir dieses Duo. Dies kommt gleich im Kombi-Pack und enthält nebst Netzteilen ein RJ45-Kabel und eine Kurzanleitung. Die man nicht braucht. Tatsächlich nicht.
Das Einrichten ist lächerlich simpel. Zunächst wird die kostenlose Google Home App runtergeladen – ohne sie geht gar nichts. Und ein Google-Account muss eingerichtet werden, falls dieser noch nicht vorhanden sein sollte. Danach geht’s los. Der Router selbst wird an Strom und Internet-Buchse angeschlossen. Aus Ermangelung an SIP-Credentials unseres Providers wird er für unsere Testzwecke an den Router angeschlossen. Der Access Point – und er ist weit mehr als nur das – kommt dahin, wo er halt benötigt wird. In unserem Test-Areal, welches gerade mal 50 Quadratmeter umfasst, bräuchte es ihn eigentlich überhaupt nicht, aber wir nehmen ihn trotzdem in Betrieb und pflanzen ihn ins Schlafzimmer, schliessen ihn ebenfalls am Strom an.
Einfach den QR-Code scannen
Quelle: PCtipp
Kaum öffnen wir die App, wird uns gleich eine Meldung angezeigt, dass der Router gefunden wird. Die App erkundigt sich, ob wir gleich loslegen wollen. Wollen wir. Wir scannen die QR-Codes auf Router und Access Point, die sofort erkannt und miteinander verbunden werden. Danach ist es wirklich simpel. Wir werden durch das Setup geführt, das stets alles auf Anhieb richtig erkennt und bei dem wir eigentlich immer nur die Wahl zwischen «Weiter» und «Abbrechen» haben – Herz, was willst du mehr. Wir geben unsere Zugangsdaten ein – einerseits für den Google-Account, andererseits für unseren Netzzugang (wir sind noch mit dem Router unseres Providers verbunden, Sie erinnern sich?) und das wars.

So einfach geht das Google Nest WiFi Setup

Nach dem Einrichten meldet sich sogleich der im AP verbaute Google Assistant mit dem Hinweis, dass er auch andere smarte Geräte im Haushalt steuern könne, wenn ich das wünsche. Ich lasse die App nach smarten Geräten suchen und innert Sekunden findet es meine insgesamt 5 Hue-Leuchten, meine Teufel-Boxen und meinen Fernseher. Wir können diese mit einem weiteren Tipper einem Raum hinzufügen, sodass wir beispielsweise die Lichter gruppieren und so exaktere Anweisungen geben können – «Hey Google, schalte die Lichter im Wohnzimmer aus» etc. Ignoriert wird hingegen Amazons Alexa, aber das war irgendwie anzunehmen. Innerhalb einiger weniger Tipper in der App ist alles verbunden. Nun lassen sich Lichter, Musik und TV wahlweise stimmlich als auch über die App steuern. Wenn wir der Google Home App unsere Zugangsdaten für Netflix, Spotify und Konsorten anvertrauen möchten, können wir auch bestimmte Titel zum Hören oder Sehen wünschen. Auch Audio-Inhalt wird, im Falle von Spotify, vom AP wiedergegeben und das mit einem ansprechenden, ziemlich ausgewogenen Klangbild und ausreichend Lautstärke. Dies gefällt. Daneben kann der AP halt alles, was der Google Assistant auch kann – von der Wettervorhersage bis zur Einkaufsliste.


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