Windows 10: Das kommt im nächsten Creators Update

Linux-Kernel, Task-Manager und Update-Management

Linux-Kernel

Das Windows Subsystem for Linux wird im Rahmen des Creator Updates mit einem Linux-Kernel ausgestattet. Bis dato handelte es sich um eine emulierte Version. Mittels Patches zum Original-Kernel soll dieser ressourcenschonend und schnell werden. Mehr Details dazu finden Sie hier.

Task-Manager

GPU-Temperaturanzeige
Quelle: Microsoft
Der Task-Manager wird ebenfall aktualisiert. Microsoft verbaut ein Temperatur-Monitoring für die GPU, also die Grafikeinheit. Im Tab «Leistung» lässt sich die verbaute Grafikkarte auswählen und die Temperatur anzeigen.

Update-Management

Update-Bandbreite selber bestimmen
Quelle: Microsoft
Beim Hoch- und Runterladen von Updates lassen sich heute schon einige Steuerungsmassnahmen treffen, zum Beispiel eine Limitierung der dafür zur Verfügung stehenden Bandbreite. Allerdings: Diese Regler zeigen nur Prozente an. Dies wird sich ändern: Mit dem neuen Creators Update werden dort Bandbreiten-Einschränkungen in Mbit/s regelbar sein.
Zudem kann die Regelung für manuelle und Hintergrund-Updates separat festgelegt werden. Zum Beispiel bei manuellen Windows- oder App-Updates aus dem Store oder eben Updates, die vom System automatisch gemacht werden.
Auch bei der Policy für Treiber-Updates gibts Neuerungen: Hardware-Hersteller können ihre Treiber nun auch per Windows-Update verteilen. Dort werden die jeweiligen Update-Angebote als optionale Updates angezeigt. Die Treiber können auch über das Windows-Insider-Programm getestet werden, um Probleme zu vermeiden.



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