News 08.09.2005, 12:30 Uhr

Microsoft-Schimpftiraden: zuerst Google, jetzt China

Im Prozess um den früheren Microsoft-Angestellten und neuen Google-Mitarbeiter Kai-Fu Lee wird die Sache für den Gates-Konzern immer unangenehmer.
"Die chinesische Bevölkerung und Regierung haben unsere Firma verarscht", soll Bill Gates geschimpft haben, nachdem Microsofts Avancen in China nicht nach Wunsch verlaufen sind. Dies sagte der ehemalige Mitarbeiter Kai-Fu Lee vor einem Gericht in Washington aus. Microsoft selbst streitet hingegen ab, dass Bill Gates einen solchen Kommentar gemacht hat. Auch wenn dem so wäre, der Prozess um Kai-Fu Lee wird für den Softwareriesen immer unangenehmer. War es schon demütigend genug, dass mit Kai-Fu Lee ein Kadermitglied zum Konkurrenten Google wechselte, treten immer mehr peinliche Geschichten ans Tageslicht. Erst kürzlich legte Google Papiere vor, die den Microsoft-Chef Steve Balmer als Choleriker darstellten. Er soll auf einen weiteren Mitarbeiterwechsel zum Suchmaschinenbetreiber mit wüsten Beschimpfungen und Herumwerfen von Büroinventar reagiert haben.


Kommentare

Es sind keine Kommentare vorhanden.