News 15.01.2018, 09:23 Uhr

Vier Chrome-Helferlein für Google Drive

Der Onlinespeicher Google Drive bietet an sich schon einen Wust an Funktionalität. Mit Erweiterungen für den Chrome-Browser wird er zum Tool für den Geschäftsalltag.
Googles Web-Applikationen sind an sich schon sehr brauchbar. Mit Erweiterungen für den Browser Chrome können sie aber noch besser für die Erledigung von Alltagsaufgaben herangezogen werden. Wir haben bereits ein halbes Dutzend dieser nützlichen Zusätze vorgestellt und auch einige Zusatz-Apps präsentiert, die den Funktionsumfang des Onlinespeichers erweitern.
Doch Google Drive ist so präsent, dass Entwickler nicht müde werden, praktische Erweiterungen hinzuzuprogrammieren. Hier präsentieren wir daher eine Handvoll weiterer praktischer Helferlein.

Drive Companion

Das Web als Oberfläche ist schön und gut. Wer aber mit Google Drive lieber wie mit einer regulären Desktop-Applikation arbeiten möchte, sollte die Chrome-Extension «Drive Companion» von Svelte installieren.
Mit Google Drive Companion erhält die Web-App das Look&Feel einer «richtigen» Desktop-Applikation
Quelle: PCtipp
Ist die Erweiterung einmal eingerichtet, erscheint sie als Icon neben dem Eingabefeld von Chrome. Ein Klick auf das kleine Symbol genügt und schon öffnet sich Google Drive in einem neuen Fenster.
Zudem erscheint auf der Taskleiste eine Programmschaltfläche mit dem Google-Drive-Logo. Der User hat somit das Gefühl, als wende er mit Drive eine eigenständige Applikation an. In Tat und Wahrheit handelt es sich natürlich nur um eine weitere Chrome-Instanz.
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Docs Companion

Docs Companion

Mit «Docs Companion» wird die Idee hinter dem Drive Companion konsequent weitergesponnen. Installiert man auch diese Erweiterung des gleichen Herstellers, so werden die in Drive gespeicherten Dokumente ebenfalls in einem eigenen «Applikationsfenster» geöffnet. Auf dem Desktop sieht das Ganze dann so aus, als habe man eigens eine Anwendung für die Docs-Dienste Dokumente, Tabellen und Präsentationen installiert.
Auch beim Docs Companion kann der Anwender mit Web-Tabellen arbeiten, als gäbe es eine extra Desktop-Anwendung für den Google-Dienst
Quelle: PCtipp
Sowohl Drive als auch Docs Companion funktionieren übrigens auch in der Mac-Version von Chrome. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Im Dock erscheint kein Anwendungssymbol wie bei jedem anderen regulären Apple-Desktop-Programm. Das «Applikations-Feeling» wird somit etwas geschmälert.
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Office Editor

Office Editor

Von Google selbst stammt die Chrome-Erweiterung «Office Editor». Diese richtet sich an all jene Anwender, die oft mit Dateien von Microsoft Office zu tun haben, diese aber nicht in den Programmen des Software-Riesen aus Redmond editieren möchten, sondern hierzu auf die Web-Applikationen von Google zurückgreifen wollen.
Mit Office Editing von Google lassen sich beispielsweise Word-Dateien mit Google Docs direkt editieren. Allerdings hält sich der Funktionsumfang in Grenzen
Quelle: PCtipp
Um eine Office-Datei zu bearbeiten, zieht man sie einfach in ein Chrome-Fenster. Schon wird die Extension aufgerufen und die Datei in der von Docs bekannten Oberfläche geöffnet.
Danach lässt sich das Word-, Excel- oder PowerPoint-File mit Docs bearbeiten. Allerdings stehen dem Anwender nur die grundlegendsten Editierfunktionen zur Verfügung.
Mit einem Klick lässt sich die Datei aber auch in die entsprechende Docs-Variante umwandeln und in Drive als Google-Dokument, -Tabelle und -Präsentation speichern.
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Mails direkt in Google Drive speichern

Mails direkt in Google Drive speichern

Wer Drive verwendet, ist wohl auch Gmail-User, für die es ebenfalls zahlreiche Zusatzangebote gibt. In unserem Fall bietet sich eine praktische Chrome-Erweiterung an, die Gmail-Briefe direkt als PDF-Dokument in Drive ablegt. Die Extension «Save emails to Google Drive» von cloudHQ stellt nach der Installation eine Extra-Schaltfläche in Gmail zur Verfügung, mit der einzelne oder mehrere E-Postmeldungen in PDF-Form nach Google Drive verfrachtet werden können.
Praktisch: Mails aus Gmail lassen sich mit dieser Erweiterung direkt als PDF in Drive speichern
Quelle: PCtipp
Da die Umwandlung der Mails in PDF auf den Servern von cloudHQ stattfindet, lassen sich nur bis zu 100 Mails pro Monat auf diese Weise konvertieren und abspeichern. Wer «Save emails to Google Drive» häufiger verwenden möchte, kann sich für den knapp 50 US-Dollar teuren Premium-Dienst anmelden.
CloudHQ hat zudem diverse Extensions entwickelt. Ganz ähnliche Erweiterungen gibt es, um die Gmail-Post in Dropbox, Box und OneDrive von Microsoft abzulegen.

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PicMonkey ist ideal für Experimentierfreudige. Die App bietet eine Vielzahl an Effekten, Korrekturmöglichkeiten, Filtern, Rahmen und mehr. Etwa ein Drittel der Funktionen sind in der kostenlosen Version enthalten. Um alles freizuschalten, wird eine monatliche Gebühr von rund 5 Franken fällig

 



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