News 02.12.2014, 07:40 Uhr

Polaroid 600 Camera: etwas für Kinder aus den Achtziger Jahren

Ehemalige Polaroid-Mitarbeiter erwecken originale Kameramodelle aus Blütezeit der Sofortbildkameras wieder zum Leben.
Fotografen, die mit Polaroid experimentieren wollen oder sich nach den Achtzigerjahren zurücksehnen, können gleich loslegen: mit einer originalen, wieder aufbereiteten Polaroid-600-Kamera. Es handelt sich dabei um Secondhand-Kameras, die von den Leuten hinter «The Impossible Project» sorgfältig restauriert wurden.

The Impossible Project

«The Impossible Project» wurde 2008 gegründet, nachdem Polaroid im Februar die Auflösung des Unternehmens bekannt gab. Durch eine Menge Verhandlungsgeschick konnte damals ein kleines Team ehemaliger Mitarbeiter zusammen mit Investoren ein Stück Geschichte der Analogfotografie retten. 2008 war auch das Jahr, als die letzte Polaroidfilm-Fabrik aufgekauft wurde. Seit 2004 hat das Team zudem einen Onlineshop gegründet.

Restaurierte Flaggschiffmodelle

Die Polaroid 600 gelang 1981 in den Handel. Die 600 und 600 SE gelten bis heute als Flaggschiffmodelle der Polaroid-Serie.
Die 600 kam mit einer montierten 127mm-Linse (f/4,7), während bei der 600 SE die Objektive ausgetauscht werden konnten. Typisch war der stabile Handgriff mit verstellbarer Handschlaufe. Der Impossible Frog Tongue zur Abschirmung der Bilder ist an der Kamera vormontiert. Die Farbe und das Design können laut Impossible abweichen. Unerfahrene sollten sich auf Rat der Anbieter die Bedienungsanleitung der Polaroid 600 herunterladen, beispielsweise von polaroid-kamera.net.

Preis und Verfügbarkeit

Offizielle Vertriebspartner der restaurierten Modelle sind unter anderem Eye-Fi, Fujifilm, SanDisk. Erst kürzlich haben auch Onlineshops wie Digitec die Modelle aufgenommen. Die restaurierte Polaroid 600 gibts ab einem Strassenpreis von 120 Franken.

Autor(in) Simon Gröflin


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